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Wie funktioniert ein Solarspeicher?

Wärme von heute für morgen nutzbar machen

Möchten auch Sie auf die umweltfreundliche Art des Heizens mit Hilfe einer Solarthermie-Anlage wechseln? Dann ist womöglich jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür. Dank staatlicher Förderung sind die Anschaffungskosten so erschwinglich wie noch nie. Ein besonders wichtiger Bestandteil solcher Anlage ist der Pufferspeicher. Für Solarthermie-Anlagen gibt es aber ganz spezielle Wasserspeicher, die auf die Bedürfnisse dieser Art der Wärmeerzeugung zurechtgeschnitten sind. Aber was ist eigentlich das Besondere daran? Genau dieser Frage gehen wir im folgenden Beitrag nach 

Solarspeicher: Die Schichtung macht den Unterschied aus!

Ein Schichtenspeicher wird mit unterschiedlichen Temperaturbereiche beladen. Dadurch wird ein Vermischen der einzelnen Temperaturbereiche im Speicher vermieden. Der Grund für die unterschiedlichen Schichten ist, dass der Speicher nicht ständig nachheizt und dadurch deutlich an Energie einspart. Wie aber funktioniert die Beladung mit unterschiedlichen Schichten? Damit die Technik richtig funktionieren kann, sind auf unterschiedlichen Höhen des Solarspeichers mehrere Einspeisemöglichkeiten geschaffen. Hierbei machen sich die Hersteller der Solarspeicher die Eigenschaft zu nutze, dass warmes Wasser leichter ist, als kälteres. Somit steigt das warme Wasser nach oben und eine Schichtung von Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen wird möglich. 

Über die verschiedenen Einspeisepunkte wird das Wasser mit den unterschiedlichen Temperaturen geladen. Durch die Einspeisung in verschiedenen Höhen wird eine Verwirbelung, beziehungsweise eine Vermischung des Wassers verhindert. Warum aber dieser Aufwand? Die Antwort ist einfach: Weil es deutlich an Energie für das Nachheizen des Wassers einspart. Da in den oberen Schichten ausreichend heißes Wasser für Heizungsanlage und Co. zur Verfügung steht, muss nicht sofort nachgeheizt werden. Hätte sich das Wasser wie in einem Pufferspeicher komplett vermischt, hätte es keine ausreichenden Temperaturen mehr und ein Nachheizen wär vonnöten. Im Unteren Bereich des Solarspeichers ist hingegen die Temperatur kühler. Dieses Wasser wird dann aber nur erwärmt, wenn es tatsächlich auch benötigt wird. 

Aus dieser Grundidee hat sich folgende Praxis bewährt. Der Solarspeicher wird immer von oben beladen. Dadurch kann sich das gesamte Wasser langsam erwärmen. Wird dann warmes Wasser benötigt, dann kann es ebenfalls wieder von oben entnommen werden. 

Das Low-Flow Konzept ist mit einer Schichtenbeladung möglich 

Beim Low-Flow Konzept wird ein kleinerer Volumenstrom im Solarkreislauf realisiert. Vom Volumen her wird so zwar ein kleinerer Kreislauf genutzt, allerdings kann sich dieser aufgrund der Dimension deutlich schneller erwärmen. Das Besondere an dieser Methode ist, dass durch die höhere Temperaturspreizung der Solarspeicher deutlich schneller erwärmt wird.

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