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Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Solarthermieanlagen?

So wird die unerschöpfliche und grüne Sonnenenergie noch attraktiver

Eine Solarthermieanlage macht die Wärmeenergie der Sonne für Ihre Heizungsanlage und Ihre Warmwasserbereitung nutzbar. Das ist eine super Sache, da Sie auf diesem Wege Ihren Heizkessel entlasten können. Gleichzeitig tun Sie damit etwas Gutes für die Umwelt. Der Wechsel zur grünen Energie wird bei uns in Deutschland staatlich gefördert. Aber oftmals herrscht Verwirrung darüber, welche Möglichkeiten es eigentlich gibt. Damit Sie vor dem Kauf Ihrer Solaranlage wissen, welche Förderung am besten zu Ihrer Situation passt, stellen wir Ihnen die wichtigsten Modelle vor.

Die BAFA Förderung

Hinter der Abkürzung BAFA verbirgt sich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Das Bundesamt kann immer Ihr erster Ansprechpartner sein, wenn Sie Projekte, wie beispielsweise die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage planen. Es fördert Ihr Vorhaben mit entsprechenden Zuschüssen im Rahmen des Marktanreizprogrammes für erneuerbare Energien. Aktuell werden auch wassergeführte Pelletöfen mit angeschlossenem Pufferspeicher, Pelletheizkessel und sogar Holzvergaser gefördert.

Interessieren Sie sich beispielsweise für eine Solarthermieanlage, die zur Heizungsunterstützung und zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden soll und eine Kollektorenfläche von bis zu 14 Quadratmetern besitzt, so wird Ihr Vorhaben mit einer Pauschale von bis zu 2.000 Euro gefördert. Bei größeren Anlagen, die sich im Bereich von 15 bis 40 Quadratmetern Kollektorenfläche bewegen, wird eine Förderung je Quadratmeter zugesprochen. Ein Quadratmeter Kollektorenfläche wird hierbei mit 140 Euro gefördert. Das macht bei einer großen Anlage von 40 Quadratmetern schon einmal ca. 5.600 Euro aus.

Interessieren Sie sich für eine Anlage, die ausschließlich für die Warmwasserbereitung genutzt werden soll, so beträgt die Mindestförderpauschale 500 Euro. Anlagen mit Kollektorenflächen zwischen 15 und 40 Quadratmetern werden mit 50 Euro je Quadratmeter gefördert.

Darüberhinaus sind weitere Boni möglich, wenn Sie im Zuge der Installation einer Solarthermieanlage beispielsweise gleich den Heizkessel durch eine moderne Variante ersetzten oder eine Biomasseanlage schaffen möchten. Hierbei können Sie noch einmal mit Bonuszahlungen von 500 Euro rechnen.

Die KfW Förderung

Planen Sie eine Solaranlage, die Ausmaße von mehr als 40 Quadratmetern Kollektorenfläche hat, so kommt für Sie die KfW-Bankengruppe ins Spiel. Die KfW-Bank fördert Ihr Vorhaben mit einem günstigen Kredit, wobei der effektive Jahreszins derzeit ein Prozent beträgt. Das entsprechende Förderprogramm finden Sie unter dem Begriff Erneuerbare Energien Premium mit den Nummern 271 und 281. Die Bank fördert Anlagen zur Warmwasserbereitung, als auch zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es außerdem?

Neben der BAFA und KfW-Förderung gibt es zudem zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten, die sich auf kommunaler oder Landesebene abspielen. Verschiedene Regionen Deutschlands fördern grüne Technologien auf unterschiedliche Art und Weise. Erkunden Sie sich daher unbedingt bei Ihrer Kommune zu möglichen Fördermitteln. Meist sind diese Förderungen ebenfalls mit den Förderungen der BAFA und der KfW Bank kombinierbar. Zögern Sie daher nicht, das Umweltreferat Ihrer Stadt oder Kommune anzusprechen.

Tags: Solarthermie
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