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Wärmetauscher: Ohne dieses Bauteil würde keine Heizung funktionieren

Jedes Bauteil ist unerlässlich - so auch der Wärmetauscher

Damit es im Winter so richtig schön gemütlich warm wird, schalten wir einfach die Heizung an und drehen das Thermostat auf. Damit das aber richtig funktionieren kann, ist eine Menge Technik und Know-How nötig. Ein besonders wichtiges Bauteil einer jeden Heizungsanlage ist der sogenannte Wärmetauscher. Wenn es ihn nicht gäbe, dann würde nichts mehr funktionieren.

Aufbau und Funktionsweise

Ein Wärmetauscher macht im Prinzip nichts anderes, als Wärmeenergie von einem Punkt zu einem anderen Punkt zu transportieren. So hat zum Beispiel jeder Heizkessel einen eigenen Wärmetauscher, um die produzierte Energie an die Wasserrohre weiterzuleiten, die dann zum Pufferspeicher fließen. Im Speicher selbst gibt es ebenfalls einige Wärmetauscher, die zum Be- und Entladen der Energie gebraucht werden. Außerdem sorgt der Tauscher bei Wärmeerzeugern auf dafür, dass diese nicht überhitzen. Auch wasserführende Kaminöfen haben einen Wärmetauscher, um die Energie dem gesamten Haus zugänglich zu machen.

Vom Aufbau her stellen Sie sich ein Bauteil vor, welches auf verhältnismäßig kleinem Raum viel Wärmeenergie abgeben kann. In der Praxis haben sich dafür Rohre mit einem bestimmten Oberflächen-Durchmesser-Verhältnis bewährt, die in Schlangenlinien verlegt werden. Werfen Sie mal einen Blick von oben auf Ihren Heizkörper. Sieht ebenfalls wie ein großer Doppelmeander aus – bei den alten Rippenheizkörpern sieht man das besonders gut. Die Form sorgt für eine große Wärmeabgabe. Und so ähnlich sehen auch alle anderen technischen Wärmetauscher bei der Heizungsanlage aus. Der Aufbau ist dabei natürlich an den Zweck angepasst.

Besondere Wärmetauscher bei Kaminen und Öfen

Eine Sonderform des Wärmetauschers haben wir bereits beim wasserführenden Pelletofen oder Kaminofen angesprochen. Sie verdeutlicht das grundlegende Prinzip sehr gut. In der Brennkammer wird Energie erzeugt, die über den Tauscher an das Wärmeträgermedium Wasser abgegeben werden kann. Von dort aus gelangt es beispielsweise direkt zu den Heizkörpern oder zu einem Pufferspeicher.

Eine weitere interessante Form funktioniert komplett ohne Wasser: Das Nachheizregister: Es macht sich die Eigenschaft älterer Kamineinsatz zunutze, dass diese eine hohe Abgastemperatur besitzen. In dem heißen Rauch ist aber immer noch verhältnismäßig viel Energie enthalten, die ansonsten ungenutzt durch den Schornstein verschwinden würde. Mit einem Nachheizregister als Wärmetauscher wird die Hitze aus dem Rauch abgezogen und im Raum nutzbar gemacht. Das Wärmeträgermedium ist also die Luft. Ganz schön clever oder? 

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