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Wärmebrücken: Energieräuber & Heizkostentreiber

Damit es wohlig warm und günstig bleibt

Haben Sie es auch „zugig“ im Haus? Das muss nicht immer am Heizkessel liegen, sondern kann auch baulich bedingt sein. Dass ein Großteil der Wärme über das Dach und die Fenster nach draußen abgegeben werden, wissen wir schon. Es gibt aber noch eine weitere Ursache, welche für einen Wärmeverlust im Raum verantwortlich sein kann: die Wärmebrücke.

Dem Wärmeverlust auf der Spur

Das sind Stellen in der Gebäudehülle, die mehr Wärme nach außen transportieren als ihre Umgebung. Ein gutes Beispiel dafür sind Erker in Altbauten. Diese ragen aus der Hauswand hervor und geben logischerweise mehr Wärme ab, als der Rest des Gebäudes. Baulich bedingte Wärmebrücken sollte man unbedingt vermeiden, da sie neben dem eigentlichen Energieverlust auch noch weitere unangenehme Eigenschaften besitzen.

Wie schon erwähnt handelt es sich bei einer Wärmebrücke um ein Areal in der Außenwand, das mehr Wärme nach außen abgibt als die restliche Umgebung. Die Wärme im Innenraum fließt durch diese Stellen nach draußen und wird abgegeben. Dieser Effekt entsteht entweder, weil verschiedene Bausubstanzen verwendet wurden oder weil es stellen mit unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten gibt.

Wärmebrücken zeichnen sich vor allem durch zwei Dinge aus:

  • Wärmeverlust nach außen hin
  • Niedrigere Temperaturen an den jeweiligen Stellen im Raum

Welche Folgen hat die größere Temperaturdifferenz?

Zum einen sind da natürlich die höheren Heizkosten zu nennen. Weil Warmluft nach draußen zieht und dadurch verloren geht, müssen Sie ständig nachheizen. Der Heizkessel springt öfters an beziehungsweise Sie müssen mehr mit dem Kamin oder Pelletofen heizen. Auch bei voll aufgedrehter Heizung wird es nicht so warm, wie es eigentlich sein könnte. Sie verbrauchen also mehr Energie zum Heizen. Je nach Einzelfall macht sich das am Ende des Jahres im Geldbeutel bemerkbar.

Der zweite wichtige Punkt ist, dass sich an diesen Stellen im Haus Feuchtigkeit niederschlägt. Aufgrund der geringeren Temperaturen wird der Taupunkt des in der Luft gelösten Wassers unterschritten. Es bilden sich also kleine Wassertropfen – sichtbar und unsichtbar. Die niederschlagende Feuchtigkeit begünstigt die Entstehung von Schimmelpilz - und das schadet Ihrer Wohnung ebenso wie Ihrer Gesundheit.

Maßnahmen gegen Wärmebrücken

Es hilft eigentlich nur eins: Dämmen! Wenn Sie Ihre Wände dämmen, bleibt die sommerliche Hitze draußen und die Wärme in den Wintermonaten in den eigenen vier Wänden. Insbesondere die Außendämmung von Außenwänden wirkt oft Wunder. Tatsächlich werden hierbei die Wirkungen von Wärmebrücken reduziert, sodass Sie den negativen Folgen effektiv entgegen treten können.

Auch eine Innendämmung ist möglich. Dafür eignen sich zum Beispiel Calciumsilikatplatten, die auch im Kaminbau eingesetzt werden. Netter Nebeneffekt: Claciumsilikat ist leicht alkalisch und atmungsaktiv. Dadurch wird der Neubildung von Schimmel entgegengewirkt. Diese Platten können Sie übrigens auch gleich bei uns im Shop bestellen. Sollten Sie Probleme bei der Beheizung einzelner Räume haben, dann wäre ein umweltfreundlicher Pelletofen oder ein Kaminofen ebenfalls eine gute Überlegung.

Tags: Heizung
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