Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Technik und Material für die Verteilung von Warmwasser

Die korrekte Planung der Heizungsanlage ist wichtig!

Die Konstruktion einer Heizungsanlage gehört zu den wirklich schwierigen Entscheidungen beim Bau eines eigenen Hauses. Dazu gehören neben der Wahl eines oder mehrerer Energieerzeuger auch die Planung eines Speichers und der Verteilung des Warmwassers an die Heizkörper. Das Rohrleitungssystem in einer Immobilie lässt sich dabei auch treffend mit dem Blutkreislauf im menschlichen Körper vergleichen.

Welche Techniken kommen beim Einbau zum Einsatz?

Bei der Verlegung der wasserführenden Rohrleitungen für die Heizung kommen viele verschiedene Techniken zum Einsatz. So können die Rohrleitungen beispielsweise fest miteinander verpresst werden. Dabei kommen spezielle Zangenwerkzeuge zum Einsatz, welche zwei Rohrstücke über ein Verbindungsstück dauerhaft zusammendrücken. Eine andere Möglichkeit ist das Schweißen. Hierbei werden die Werkstücke unter großer Hitze beziehungsweise physischem Druck dauerhaft miteinander verbunden. Zusätzlich können beim Schweißen noch zusätzliche Verbindungsstoffe zum Einsatz kommen. Diese Technik ist für Kupferrohre geeignet. Eine ähnliche Variante zur Verbindung von Rohrleitungen ist das Löten. Im Unterschied zum Schweißen sind Schmelzlote absolut erforderlich. Außerdem werden beim Schweißen wesentlich höhere Temperaturen eingesetzt, sodass der das Material selbst schmelzen kann. Schließlich gibt es noch die einfache Möglichkeit des Verschraubens mit entsprechenden Gewindestücken, wie Muffe und Nippel. Für Warmwasserrohre gibt es neben den eigentlichen Verbindungstechniken auch noch vorgefertigte Verbindungsstücke. Sie dienen einerseits dazu, um die Rohrleitungen in eine bestimmte Richtung zu lenken und um andererseits eine praktisch leicht anzuwendende Umsetzung bei der Verlegung zu gewährleisten. Bei der Verteilung des Warmwassers im Haus gibt es mehrere Materialien, die verwendet werden können. Die gängigsten Stoffe sind: Kupfer, Stahl (feuerverzinkt), Edelstahl und beständige Kunststoffe.

Wie steht um die Installation bei wasserführenden Öfen?

Die Warmwasserverteilung spielt übrigens nicht nur bei einer klassischen Zentralheizung eine große Rolle. Auch bei wasserführenden Kaminen und Kaminöfen kommen die oben genannten Techniken und Materialien zum Einsatz. Die Grundlegende Funktionsweise sieht so aus: Der Ofen besitzt einen hinter der Verkleidung befindlichen Wärmetauscher, in dem Wasser geführt wird (daher auch der Name). Dieses wird durch den Betrieb des Ofens und die große Hitze in der Brennkammer erwärmt und dann im Regelfall über Rohrleitungen zu einem Pufferspeicher weiter geleitet. Darin kann sich dann beispielsweise wieder ein Wärmetauscher befinden, der das Wasser in dem Tank erwärmt. Von dort aus wird das Warmwasser an die entsprechenden Heizkörper weiter geleitet. Es gibt auch Hygiene- oder Kombispeicher, die sich gleichzeitig um die Erwärmung des Brauchwassers für die Dusche kümmern. Brauchwasser und Heizungswasser müssen immer voneinander getrennt sein. Einerseits hat das hygienische Gründe. Andererseits wäre das Heizungssystem dann offen und der interne Rohrdruck könnte dann nicht mehr aufrechterhalten werden. 

 

Auch interessant:

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.