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Solarthermie mit maximaler Effizienz: Diese Kennzahlen sollte jeder kennen

Damit Sie die wichtigsten Fakten kennen

Solarthermieanlagen werden immer beliebter: Sie sind tolle Heizungsunterstützer, arbeiten umweltfreundlich und helfen dabei, Ihre Heizkosten nachhaltig zu senken. Beim Kauf ist es aber gar nicht so einfach, das Fachchinesisch zu verstehen und die wirklich guten Anlagen von den schlechten Exemplaren zu unterscheiden. Deswegen verraten wir Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten Kennzahlen zur Solarthermie und zeigen, was dahintersteckt. So sind Sie beim Kauf immer auf der sicheren Seite und können bessere Entscheidungen treffen.

Der Kollektorwirkungsgrad

Die Kennzahl Wirkungsgrad werden Sie wohl bereits von Ihrem Heizkessel oder dem Kamin kennen. Auch bei der Solarthermie gibt es diesen Wert. Natürlich schaut jeder sofort auf diesen Wert: Je höher, desto besser. Meistens wird mit dieser Zahl auch ein höherer Anschaffungspreis gerechtfertigt. Einfach gesagt: Er gibt an, wie effizient die Kollektoren arbeiten können und wie viel nutzbare Energie dabei umgewandelt wird.

Die Sache hat aber einen Haken: Nur weil eine Anlage einen besonders hohen Wirkungsgrad besitzt, heißt das nicht auch automatisch, dass sie auch tatsächlich viel Warmwasser erzeugt. Warum das so ist, lässt sich ganz einfach erklären: Neben dem Wirkungsgrad haben auch noch andere Faktoren Einfluss auf die erzeugte Energiemenge: Aufstellort, Ausrichtung, Neigungswinkel, Sonnentage, Gesamtfläche der Anlage und Größe des Pufferspeichers. Sie sehen also: Der Kollektorwirkungsgrad ist nur eine Kennzahl unter vielen weiteren.

Unser Tipp: Machen Sie sich nicht verrückt. Wirkungsgrad ist nicht alles. Entscheidend ist, wie alle Elemente der Solarthermieanlage mit der Heizungsanlage in Ihrem Haus zusammenspielen. Denn nur durch ein harmonisches Gesamtbild sorgt für maximale Effizienz.

Optische Verluste

Sogenannte optische Verluste treten auf, sobald die Sonnenstrahlung auf den Kollektor trifft. In der Regel gehen dadurch bereits 20 Prozent der Sonnenenergie verloren. Das kann entweder durch Reflexionen an der Glasoberfläche oder durch eine Absorption des Glases selbst stattfinden. Um diesen Verlust in Zahlen auszudrücken, wird neben dem eigentlichen Wirkungsgrad auch noch ein optischer Wirkungsgrad in der Einheit eta Null angegeben.

Thermische Verluste

Ein thermischer Verlust tritt auf, wenn die Temperatur des Absorbers nicht gleich der Temperatur der Umgebung entspricht. Wäre kein Temperaturunterschied vorhanden, gibt es keine thermischen Verluste. In der Realität ist dies jedoch nur selten der Fall. Vor allem während der kalten Jahreszeit wird aufgrund des extremen Temperaturunterschieds Wärme der Sonnenstrahlung beispielsweise auf den kalten Rahmen der Kollektorenfläche übertragen. An dieser Stelle sollten Sie wissen, dass ein Vakuum-Röhrenkollektor deutliche Vorteile gegenüber einem Flachkollektor hat: Je größer die Temperaturunterschiede zwischen Absorber und Außentemperatur, desto geringer fallen die Thermischen Verluste im Vergleich aus.

Tags: Solarthermie
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