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So ist eine Heizung grundlegend aufgebaut

Eine Heizung ist mittlerweile selbstverständlich, aber wie ist Sie aufgebaut?

Jeder der ein eigenes Haus besitzt oder gerade eins bauen möchte, der muss sich früher oder später auch mit dem Thema Heizung auseinander setzen. Und die Auswahl der richtigen Heizung kann eine schwierige Entscheidung sein. Da ist es gar nicht schlecht, sich vorher ausreichend zu informieren. Deshalb erklären wir Ihnen in diesem Beitrag den grundlegenden schematischen Aufbau einer Standard-Heizungsanlage und ihre Bestandteile.

Diese Komponenten machen es möglich:

Jede Anlage besteht aus einer Reihe von Bestandteilen, die an und für sich immer gleich bleiben. Am wichtigsten ist natürlich der Energieerzeuger. Das kann beispielsweise ein Brenner für Öl oder Gas sein. Wer jedoch umweltschonend heizen möchte, für den gibt es auch passende Alternativen. So zum Beispiel Holzvergaser, Pelletheizungen oder auch wasserführende Kamine. Ein Speicher für das Warmwasser der Heizung oder das Brauchwasser ist zwar nicht zwingend notwendig, aber sehr sinnvoll. Denn ein Warmwasserspeicher kann eine große Menge an Wärme (thermischer Energie) aufnehmen. So steht das warme Wasser dann immer bereit, wenn es gebraucht wird. Dadurch muss der Wärmeerzeuger bei kurzfristigen Schwankungen und Energiebedarfen nicht immer gleich auf voller Leistung laufen. Das erhöht die Effizienz der gesamten Heizungsanlage deutlich. Weiterhin wird in einem Heizkreislauf auch eine Pumpe benötigt, welche das Wasser durch das gesamte Haus transportieren kann. Die nötige Leistung muss dementsprechend bei der Planung berechnet und auf den Haushalt abgestimmt werden. Zur Verteilung (auch Wärmedistribution genannt) bedarf es eines Systems von Rohrleitungen. Sie können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein, wie zum Beispiel Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff. Leitungen, welche warmes Heizungswasser transportieren benötigen eine gute Isolierung, damit die Energie auf dem Weg zum Heizkörper nicht schon unterwegs verloren geht. Heizkörper gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich vor allem durch die Art der Wärmeabgabe und ihre Form unterscheiden. Meistens werden sie in den Zimmern unterhalb der Fenster platziert, um eindringende Kälte kompensieren zu können und für eine gleichmäßige Erwärmung der Raumluft zu sorgen. Eine andere Möglichkeit bieten die sogenannten Flächenheizungen. Hier werden im Normalfall für einen ausreichend großen Raum keine zusätzlichen Heizkörper mehr benötigt. Die Rohrleitungen verlaufen in Meandern unter dem Bodenbelag, hinter der Wand oder unter der Decke entlang. Sie strahlen die Wärme in den Raum hinein und sind unsichtbar. Besonders in Badezimmern wünschen sich viele eine Fußbodenheizung, um nach dem Duschen warme Füße zu haben. Hat das Wasser einen Großteil seiner Energie abgegeben, dann fließt es wieder zurück zum Speicher oder zum Heizkessel. Selbstverständlich geschieht das über andere Rohrleitungen, als vorher. Jetzt kann der Heizkreislauf wieder neu beginnen. Die Rohrleitungen, welche zu den Heizkörpern hin führen werden Vorlauf genannt. Die Rohre, welche das Wasserwieder zum Speicher bringen nennt man Rücklauf.

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Tags: Heizung
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