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Mit welchem Heizkessel heizen die Deutschen am liebsten?

Wärme ist das Ergebnis, aber wo kommt Sie bei den Deutschen her?

Erneuerbare Energien spielen eine immer bedeutendere Rolle in der Heizungslandschaft - und das zu Recht. Denn nur durch nachhaltige Ressourcennutzung und durch die Zufuhr von erneuerbaren Energien, wie beispielsweise der Sonnenenergie, werden wir als Mensch etwas gegen den Klimawandel unternehmen können. Soweit die Theorie: Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind die erneuerbaren Energien in der Deutschen Heizungslandschaft wirklich auf dem Vormarsch oder gibt es da noch Nachholbedarf? Wir werfen einen Blick auf die Statistik und schauen uns an, womit die Deutschen am liebsten heizen.

Die Zahlen sind eindeutig

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung derzeit mit einem Kessel für Gas beheizen, dann gehören Sie damit zur großen Mehrheit. Im Jahr 2014 machte laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie der Anteil an Niedertemperatur- und Brennwertkesseln den Löwenanteil mit insgesamt 76,3% aus. Interessant dabei ist, dass diese Zahl seit 11 Jahren nahezu stabil geblieben ist. Von Energiewende kann bis hierher noch nicht die Rede sein.

Interessant wird es aber, wenn wir einen Blick auf die Ölkessel werfen. 2004 waren die Niedertemperaturkessel immerhin noch mit 23,6% in der Heizungslandschaft vertreten. Das hat sich radikal geändert. Mittlerweile wurden sie eher von Biomasse-Anlagen (also zum Beispiel Pelletheizungen und Holzvergasern) und Wärmepumpen vertrieben. Diese Kennzahlen werden auch durch die Neuinvestitionen in Heizungsanlagen bestätigt. Derzeit machen die Erneuerbaren Energien jährlich ein Investitionsvolumen von etwa 22% aus.

Was können wir der Statistik abgewinnen?

Es ist deutlich zu sehen, dass die Deutschen am liebsten mit Gas heizen. Daran wird sich in den nächsten Jahren auch nur wenig ändern. Die Technik ist vergleichsweise günstig, effizient und ist ein Kompromiss aus Umweltverträglichkeit und Leistungsfähigkeit. Der Gasanschluss ist nahezu überall verfügbar und entsprechende Heizkessel sind komfortabel.

Ein echtes Umdenken findet aber im Bereich der Ölheizungen statt. Hier ist deutlich zu erkennen, dass solche Anlagen immer weniger vorhanden sind. Im Vergleich dazu steigt die Anzahl an Biomassekesseln und Wärmepumpen deutlich an. In den nächsten Jahren werden Heizungen mit erneuerbaren Energien sogar noch weiter ansteigen. Dies ist nicht zuletzt auch darin begründet, dass es seit April 2015 eine deutlich höhere BAFA-Förderung für solche Anlagen gibt. Selbst wer nicht auf seine geliebte Gasheizung verzichten möchte: Die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage und einem wasserführenden Pelletofen kann einen echten Mehrwert bei der Unterstützung der Heizungsanlage sein und Ihnen dabei helfen, dauerhaft Kosten zu senken.

Tags: Heizung
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