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Kennzahlen einer Holzheizung: was ist wirklich wichtig?

Worauf es wirklich ankommt

Wer es satt hat für fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas zu zahlen, der beschäftigt sich schnell mit der grünen Seite des Heizens. Aber häufig ist es gar nicht so einfach, sich für das richtige Modell zu entscheiden. Worauf sollte man achten und was ist bei einer Holzheizung wirklich wichtig? Genau das wollen wir Ihnen im folgenden Beitrag zeigen.

Brennwert und Heizwert

Diese beiden Zahlen sind vor allem dann wichtig, wenn es um den Brennstoff geht. Ihnen wird sicher schon aufgefallen sein, dass der Brennwert einer Holzsorte stets höher ist, als der entsprechende Heizwert. Woran liegt das? Der Brennwert gibt die Energie an, die maximal aus einem Brennstoff gewonnen, beziehungsweise genutzt werden kann. Die tatsächlich nutzbare Energie wird dagegen durch den Heizwert definiert.

Der Unterschied kommt hauptsächlich dadurch zustande, dass die heißen Rauchgase bei der Verbrennung noch eine ganze Menge Wärmeenergie besitzen, die einfach ungenutzt aus dem Schornstein geleitet wird. Angegeben werden Heiz- und Brennwert in Kilowattstunden.

Der Wirkungsgrad

Moderne Verbrennungstechnik macht es möglich, dass nahezu das gesamte Wärmepotential von Holz genutzt werden kann. Man nähert sich also dem eigentlichen Brennwert immer mehr an. Moderne Kaminöfen und Heizkessel trumpfen mittlerweile mit Wirkungsgraden von mehr als 90 Prozent auf. Das heißt Sie können mit einem modernen Ofen nahezu die gesamte Energie nutzen, die Brennholz innehat. Die restlichen Prozente der Energie sind für den Verbrennungsprozess selbst vonnöten.

Übrigens: Wenn Sie auf der Suche nach einer Feuerstätte mit einem besonders hohen Wirkungsgrad sind, dann sollten Sie eher in Richtung Pellet schauen.

Der Wassergehalt im Brennholz

Der Wassergehalt ist ein weiterer sehr wichtiger Kennwert, den Sie kennen sollten, wenn Sie eine Holzheizung betreiben. Frisch geschlagenes Holz darf nicht sofort zur Verbrennung in einem Ofen genutzt werden. Der Grund ist der viel zu hohe Feuchtigkeitsgehalt. Damit ein Holz für eine effiziente und saubere Verbrennung genutzt werden kann, darf es eine Restfeuchtigkeit von 20 Prozent nicht überschreiten. Dazu muss das Holz nach dem Schlagen in der Regel für mindestens zwei Jahre entsprechend gelagert werden. Kürzere Lagerzeiten führen zu einem höheren Restfeuchtigkeitsgehalt. 

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