Persönliche Beratung von unseren Fachleuten: 034601-27100

Wie sicher sind eigentlich Pelletheizungen?

Das Thema Sicherheit ist ein großes Thema

Immer wieder wenn die Sommermonate ihr Ende finden und der Herbst allmählich die kalte Jahreszeit einläutet, machen wir uns wieder einmal Gedanken darum, wie wir wohlig warm und komfortabel durch den Winter kommen. Neben Komfort und wohliger Wärme spielt allerdings auch das Thema Sicherheit eine wesentliche Rolle für jeden Mieter und Hauseigentümer. Öl und Gas bergen immer gewisse Risiken. Wie sieht es aber mit Pelletheizungen aus: Gibt es dort auch Gefahrenquellen?

Potentielle Gefahrenquelle: Pellet-Lagerung

Holzpellets bestehen zwar vollständig aus dem Rohstoff Holz, allerdings ist die Beschaffenheit eine andere. Der Grund dafür liegt im Herstellungsprozess. Das hat zur Folge, dass der natürliche Zersetzungsprozess etwas schneller abläuft. Pellets setzen in geringen Mengen Kohlenstoffmonoxid frei. Das wäre an und für sich kein Problem, muss aber bei der Lagerung des Brennstoffes mit berücksichtigt werden.

Bei einem größeren Lager kommt es auch eine ausreichende und regelmäßige Belüftung an, sonst kann sich das CO-Gas ansammeln. Es ist ebenfalls nicht ratsam, sich über längere Zeit im Pelletlager aufzuhalten. Die Tatsache, dass es bisher noch keine schlimmeren Unfälle gegeben hat zeigt aber, dass das Gefahrenpotential der Pelletheizung relativ gering ist. Im normalen Hausgebraucht ist das Lager meist ohnehin nicht so groß, als dass eine lebensbedrohliche Menge Kohlenstoffmonoxid entstehen würde.

Sicherheit beim Pelletkessel

Auch bei der Verbrennung selbst muss auf das Thema Sicherheit geachtet werden. Ein besonders wichtiger Mechanismus ist die Rückbrandsicherung: Die Holzpellets werden mit einer sich drehenden Schnecke in die Brennkammer befördert. Jetzt könnte es ja passieren, dass sich das Feuer nach oben hin durchbrennt und der Reihe nach die Pellets im Speicher und dann auch im Lager entflammt – genau das wird durch die Rückbrandsicherung verhindert.

Ebenfalls von großer Bedeutung für den reibungslosen Ablauf der Energiegewinnung ist der Sicherheitswärmetauscher. Er verhindert, dass die Temperatur in der Pelletheizung zu stark ansteigt und überhitzt. Das ist besonders wichtig bei einem Stromausfall: Es gelangen zwar keine neuen Pellets in den Brennraum – die aktuelle Ladung verbrennt dennoch. Da die elektrische Umwälzpumpe der Heizung nicht mehr funktioniert, muss auch hier die potentielle Überhitzung verhindert werden.

Alles in Allem sind moderne Peletheizungen sehr sicher. Sie sollten nur wissen, was beim richtigen Umgang mit dem Brennstoff zu beachten ist.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.