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Holzheizung: Reinigung & Wartung - was muss gemacht werden?

Für Funktion und Sicherheit 

In den letzten Jahren hat die Beliebtheit von Holzheizungen zugenommen, da Holz ein nachwachsender, umweltfreundlicher und vergleichsweise günstiger Brennstoff ist. Doch, was muss man eigentlich beachten, wenn man eine Holzheizung betreibt? Wie sieht die Reinigung und Wartung solcher Modelle aus? Diese Fragen klären wir für Sie im folgenden Beitrag.

Wieso ist eine regelmäßige Wartung und Reinigung so wichtig?

Egal, ob Sie in Besitz eines Holzvergasers oder einer Hackschnitzelheizung sind, für beide gilt: Eine regelmäßige Reinigung und Wartung sind Pflicht. Denn nur eine saubere und funktionstüchtige Holzheizung ist auf Dauer effizient im Betrieb und langlebig. Daher sollten Sie sich dieser Pflege regelmäßig widmen. Viele Maßnahmen können Sie selbst durchführen, nur bei umfassenderen Wartungsarbeiten empfehlen wir den Gang zum Fachmann. Eine gut gepflegte Holzheizung sorgt für einen hohen Wirkungsgrad und niedrige Emissionswerte, was sowohl Ihren Geldbeutel als auch die Umwelt freuen wird, da Sie auf diese Weise Brennstoff sparen.

Welche Wartungsarbeiten kann ich selbst durchführen?

Zum Betrieb einer Holzheizung zählt auch die regelmäßige Reinigung des Geräts, was vor allem für den Wärmetauscher und die Brennkammer gilt. Es ist ausreichend, wenn Sie den Wärmetauscher einmal im Monat reinigen. Am einfachsten ist dies mit einem Staubsauger oder einer Bürste zu bewerkstelligen. Achten Sie dabei darauf, dass die entfernte Asche nicht andere Teile der Heizung verunreinigt.

Die Brennkammer und der Brennertopf Ihrer Holzheizung sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Bei der Entnahme der Asche ist darauf zu achten, dass sie noch lange nach Abbrand warm ist und daher nur in geeigneten Behältern aufbewahrt werden sollte. Beachten Sie in jedem Fall die Reinigungshinweise des Herstellers, die in der Regel in der Gebrauchsanweisung enthalten sind, um einen reibungslosen Betrieb Ihrer Anlage zu erreichen.

Generell sollten Sie bei der Anschaffung einer Holzheizung mit einem Wartungsaufwand pro Woche von bis zu 20 Minuten rechnen. Sind Sie im Besitz einer Hackschnitzelheizung, dann müssen Sie mit einem größeren Reinigungsaufwand rechnen, da neben der Heizanlage selbst auch der Lagerraum und das Fördersystem für die Brennstoffzufuhr gepflegt werden müssen.

Wofür ist der Fachmann zuständig?

Es gibt einige Wartungsarbeiten, die Sie nicht selbst durchführen können und daher vom Fachmann erledigt werden müssen. Generell gilt, dass Sie Ihre Holzheizung jährlich einer professionellen Wartung unterziehen lassen sollten. Viele Hersteller bieten zudem einen speziellen Wartungsvertrag an: Prüfen Sie das Angebot sorgfältig. Im besten Fall kann durch den Abschluss eines solchen Vertrages die Garantie Ihrer Holzheizung verlängert werden und die Wartung vom Fachmann findet regelmäßig zum fairen Preis statt. Zudem ist sind die gesetzlichen Verordnungen zu beachten. So schreibt die 1. BImSchV gesetzlich vor, dass Heizanlagen in bestimmten Zeitabständen vom Schornsteinfeger kontrolliert werden müssen, bei neuen Anlagen liegt dieser bei zwei Jahren.

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