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Die sieben besten Tipps zum Heizkosten sparen

Heizkosten machen einen großen Kostenblock aus

Jeder von uns kennt die Situation: Im Zimmer ist es kalt, aber gleichzeitig drehen wir die Heizung mit einem schlechten Gewissen auf. Denn schließlich sollen ja die Heizkosten so gering wie möglich gehalten werden. Tatsächlich ist es so, dass rund ein Viertel der gesamten im Haushalt verbrauchten Energie auf das Konto der Heizung geht.

Dementsprechend gibt es an dieser Stelle häufig auch ein großer Potential zum Energiesparen. Damit Sie im Winter allerdings nicht frieren müssen, die Heizung aufdrehen dürfen und trotzdem kein schlechtes Gewissen haben müssen, haben wir für Sie im Folgenden einmal die sieben besten Tipps zum Thema „Heizkosten sparen“ zusammengestellt.

Die optimale Einstellung für die Heizung finden

Nicht jeder Raum im Haus braucht die gleiche Temperatur. Wichtig ist natürlich: Da wo Sie sich öfters am Tag aufhalten, kann es auch gern etwas wärmer sein. Es bringt nur wenig, ungenutzte Räume voll zu heizen.

Im Wohnzimmer wird eine Temperatur von etwa 20 Grad Celsius von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Im Badezimmer und Kinderzimmer darf es ruhig noch etwas wärmer sein, wobei für das Badezimmer eine Empfehlung von 23 Grad und für das Kinderzimmer von 22 Grad Celsius besteht. In Schlafräumen darf es für einen gesunden und erholsamen Schlaf etwas kühler sein. Hier ist Temperatur von etwa 16-18 Grad empfehlenswert. Weniger als 16 Grad sollen es aber auf keinen Fall sein.

Heizkosten nicht an der falschen Stelle sparen

Die richtige Temperatur für die einzelnen Räume zu halten ist nicht nur für das Wohlfühlen wichtig, sondern auch bezüglich des Themas Schimmel. Würden Sie die Temperatur in Räumen dauerhaft auf unter 15 Grad fallen lassen besteht eine hohe Gefahr, dass Feuchtigkeit an den kalten Wänden kondensiert und sich im nächsten Schritt Schimmel bildet.

Außerdem ist absolut nicht zu empfehlen die Temperatur von Räumen zu stark fallen zu lassen, auch wenn Sie mal ein paar Tage nicht zu Hause sind. Der ständige Wechsel von höheren zu niedrigeren Temperaturen kann sich schnell im Geldbeutel bemerkbar machen. So ist es beispielsweise deutlich teurer, einen Raum immer wieder neu aufzuheizen, als eine konstante Temperatur zu halten. Läuft die Heizung einfach ein paar Tage auf einer mäßigen Temperatur weiter, so verbraucht diese deutlich weniger Energie, als beim einmaligen wieder aufheizen ausgekühlter Räume: Ein toller Tipp, mit dem sich viele Heizkosten sparen lassen.

Türen auf oder zu?

Die Türen von kühleren Räumen sollten unbedingt geschlossen bleiben. Andernfalls muten Sie der Heizung des angrenzenden Raumes, welcher beheizt wird, zu viel zu. Die Heizkörper würden sehr stark arbeiten, weil eine gewollte Raumtemperatur mit offenen Türen zu kalten Räumen nur sehr schwer erreicht werden kann. Außerdem laufen Sie Gefahr, dass die Feuchtigkeit der Luft aus dem wärmeren Raum an den Wänden des kühleren Raumes kondensiert und letztlich für Schimmel sorgt.

Keine Möbel vor dem Heizkörper.

Damit ein Heizkörper seine Leistung voll entfalten und die Wärme in den Raum gelangen kann, ist es wichtig, dass Sie keine Möbel vor einen Heizkörper stellen. Häufig werden Sofateile vor einen Heizkörper platziert. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden. Auch Holzvertäfelungen sind besonders förderlich für die Wärmeabgabe der Heizkörper.

Entlüften der Heizkörper nicht vergessen

Wundern Sie sich, dass der Heizkörper nicht warm oder nur zu einem Teil warm wird? Dann ist sehr wahrscheinlich, dass sich im Heizungssystem Luft befindet, die verhindert, dass heißes Wasser in den Heizkörper einströmen kann. Aus diesem Grund verfügt ein Heizkörper über ein so genanntes Entlüftungsventil. Dieses wird durch einen im Handel erhältlichen Schlüssel geöffnet. Die Luft lassen Sie nun so lange entweichen, bis Wasser aus dem Ventil tritt. Es empfiehlt sich daher eine Schüssel unterzustellen, damit das Wasser nicht auf den Bodenbelag tropft. Wem das Entlüften selbst zu lästig wird, für den empfiehlt sich ein automatisches Entlüftungsventil.

Das A und O ist richtiges Lüften

Damit die Feuchtigkeit in der Raumluft entweichen kann und Sie nicht der Gefahr von Schimmel ausgesetzt sind, ist richtiges Lüften eines der wichtigsten Aspekte für das Einsparen von Heizkosten. Ein ständig gekipptes Fenster ist eine schlechte Lösung. Es findet nur sehr wenig Luftaustausch statt und zudem dringt dauerhaft kalte Luft in Ihre Wohnung ein. Das Resultat ist schlechte Luft, eine kalte Wohnung und sehr hohe Heizkosten, da ständig nachgeheizt werden muss.

Daher ist es unbedingt empfehlenswert auf das Stoßlüften zu setzen. Öffnen Sie dazu das Fenster im Winter zweimal täglich für etwa 10 Minuten. Am besten öffnen Sie dazu alle Fenster des Raumes um einen schnellen und vollständigen Luftaustausch zu gewährleisten. Vor allem gegenüberliegende Fenster sollten geöffnet werden, da so durch einen Durchzug ein sehr schneller Luftaustausch stattfindet.

Auch im Urlaub die Heizung nicht gänzlich ausschalten

Fahren Sie für ein bis zwei Wochen in den Urlaub, denken viele darüber nach die Heizung für diesen Zeitraum komplett auszuschalten. Allerdings sollten Sie dies nicht tun. Lassen Sie die Heizung auf einer sehr niedrigen Stufe eingeschaltet, damit die Räume nicht vollständig auskühlen. Auch wenn Sie für einen ganzen Urlaub nicht zu Hause sind gilt, dass die niedrige Heizungseinstellung meist deutlich weniger Energie verbraucht, als wenn Sie diese nach dem Urlaub wieder extrem aufdrehen müssen, weil der Wohnraum ausgekühlt ist.

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