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Wie funktioniert die Brennwerttechnik?

Zunächst stellt sich Frage: Was ist Brennwertechnik eigentlich?

Die Brennwerttechnik bezeichnet eine Methode zur zusätzlichen Gewinnung von Energie aus der Verbrennung von Öl oder Gas. Und das funktioniert so: Bei jeder Verbrennung eines Stoffes werden Rauchgase freigesetzt. Diese gehen normalerweise einfach ungenutzt über den Schornstein verloren. Untersuchungen zum Brennwert haben unter Laborbedingungen aber gezeigt, dass aus den Rauchgasen auch noch thermische Energie gewonnen werden kann. Kühlt man die Abgase ab, dann kondensieren sie ab einer bestimmten Temperatur. Und bei der Kondensation wird ebenfalls Energie freigesetzt: die sogenannte Kondensationswärme. Dafür wird bei der Brennwerttechnik ein Wärmetauscher benötigt.

Wie funktioniert diese Technik?

Um die Brennwerttechnik effektiv nutzen zu können ist es sinnvoll, die dafür notwendigen Berechnungen mit einer niedrigen Temperatur im Heizkreislauf durchzuführen. Sie sollte an die entsprechende Heizlast angepasst werden. Außerdem sind Heizkreise mit zwei Rohren sinnvoll. Denn bei einem getrennten Rücklauf gibt es niedrigere Temperaturen. Je geringer, desto besser, da die maximale Ausbeute an Kondensat aus dem Rauchgas erhöht wird. Die Brennwerttechnik besitzt aber auch einen Haken: Sie greift auf den Rohstoff Gas zurück. Wer aber stattdessen lieber auf erneuerbare Energien setzen möchte, für den ist eine Solarthermie-Anlage oder ein leistungsstarker Ofen die bessere Alternative.

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