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Großanlangen: Heizstätten mit mächtig Wärmeleistung

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die fossilen Brennstoffe allmählich zur Neige gehen. Daher ist es Sinnvoll sich zurückzubesinnen und wieder auf die erneuerbaren Energien zurückzugreifen. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, zählt auch dieser zu den erneuerbaren Energien und überzeugt außerdem durch seine geringen Emissionen bei der Verbrennung. Wer hätte es für möglich gehalten? Holzfeuerstätten sind deutlich sauberer als gedacht. Denn Holz setzt bei der richtigen Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie es während seines Wachstums selbst aufgenommen hat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Eigenheimbesitzer ihre alte Ölheizung gegen einen holzbefeuerten Kamin oder Pelletofen ersetzen. Doch auch moderne Großanlagen rüsten auf Pellets oder Hackschnitzel um und versorgen schon jetzt viele Heizgemeinschaften mit Fernwärme aus erneuerbaren Energien.

Was macht eine Großanlage aus?

Detailansicht Ventil HeizungsanlageHeizungen gibt es nicht nur für den persönlichen und privaten Gebrauch, sondern auch für öffentliche Einrichtungen. Da öffentliche Gebäude wie Schulen, Fertigungshallen oder auch Schwimmbäder einen entsprechend hohen Heizbedarf haben, kommen hier Großanlagen zum Einsatz. Somit sind Großanlagen ein wichtiger Teil der Heizversorgung in Deutschland.

Eine Großanlage ist eine Heizstätte mit einer Leistung von mehr als 50 kW. Hierbei können große Heizkessel für den Brennstoff Holzpellets oder Hackschnitzel sogar eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt erreichen. Mit dieser Power können bequem größere Wohnanlagen oder auch Landwirtschaftsbetriebe versorgt werden. Die hohe Nennwärmeleistung ist vonnöten, um den gestiegenen Wärmebedarf versorgen zu können. So sind auch in Unternehmen Großanlagen keine Seltenheit: In Großraumbüros oder generell großen Wirtschaftsgebäuden kann so der Wärmebedarf durch entsprechende Großanlagen wirksam gedeckt werden. Groß- und Kleinanlagen folgen dabei einer speziellen Definition.

Was zählt als Großanlage?

langer Flur mit vielen TürenAuch beim Thema Großanlagen gibt es nicht die eine Heizungsform, die universal und in jedem Fall zum Einsatz kommt. So arbeiten Großanlagen mit verschiedenen Brennarten, oft sind hier noch fossile Brennstoffe im Einsatz, wie etwa bei Gasheizungen. Dennoch zeigt sich ein Trend zu Pellet- und Holzschnitzelheizungen als Großanlage. Um den enormen Bedarf an Brennstoff zu decken, setzt man vermehrt auf agrarisch genutzte Flächen um den Holzbedarf zu decken. In solchen Kurzumtriebsplantagen werden schnellwachsende Hölzer wie Weide und Pappel angepflanzt. Diese werden in Hackschnitzel aus Holz oder Pellets verarbeitet und können so in den Großanlagen verfeuert werden. Aber auch Biogas, welches aus hauptsächlich nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Gras oder Getreide gewonnen wird, kann durch das aus mikrobiellem Abbau gewonnene Methangas in dafür ausgelegten Großanlagen verbrannt werden.

Großanlagen dienen nicht nur der Erwärmung von Räumen, sondern auch der Erzeugung von Warmwasser. Dann entscheidet etwa das Literfassvolumen darüber, ob es sich bei dem Gerät um eine Klein- oder Großanlage handelt. Generell gilt natürlich, dass Großanlagen immer dann zum Einsatz kommen, wenn mehrere Räume beheizt werden müssen oder große Flächen mit Wärme versorgt werden wollen. Desto größer der Wärmebedarf, desto stärker muss auch die Großanlage sein. So können Großanlagen etwa ganze Dörfer mit Fernwärme versorgen. Die Heizgemeinschaften profitieren so von modernen Heizkesseln, welche die Fernwärmeversorgung dank neuester Technologien für einen sparsamen Strom-, Pellet- oder Holzschnitzelverbrauch, kostengünstig gewährleisten können.

Großanlagen und ihre Alternativen

Pelletkessel in der WerksattWenn Büroräume geheizt werden sollen oder eine Werkstatt versorgt wird, gibt es auch leistungsstarke Alternativen zu klassischen Großanlagen. Zum Beispiel kann ein Werkstattofen mit entsprechender Leistung mittelgroße Werkstätten oder Büroeinrichtungen mit seiner Holzverbrennung effektiv heizen. Modelle mit sehr großer Leistung werden sogar speziell für den Einsatz in Werkstätten oder Geschäftsbereichen gebaut. Grundsätzlich muss man sich fragen, welchen Zweck die Heizung haben soll. So kann eine Solarthermie-Anlage, welche mit einem Pufferspeicher kombiniert wird, das Brauchwasser und die Heizkörper in einem Haushalt ebenfalls erfolgreich erhitzen. Allerdings sind sicherlich große Schulgebäude etwa mit einer Großanlage besser bedient.

Kaminofen oder Pelletofen – was ist die bessere Alternative? Dieser und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Feuer, kann man am besten in der Kaminausstellung bei Halle/Leipzig oder in der Kaminausstellung in Nürnberg auf den Grund gehen.