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Das Energielabel für alte Heizungskessel kommt 2016!

Für den schnellen und einfachen Vergleich

Energielabel sind ja keine neue Erfindung: Seit einigen Jahren begleiten Sie uns schon beim Kauf vieler technischer Geräte, zum Beispiel Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger und so weiter. An diesen Labeln können wir ablesen, wie es um die Energiebilanz unseres Traum-Gerätes bestellt ist. 2015 kam ein weiteres Label hinzu – nun konnten wir uns auch über die Energie-Eigenschaften von neuen Heizkesseln vor dem Kauf informieren.

Dieses Jahr wird dieses Label um eine ungewöhnliche Komponente erweitert: Ab dem 01.Januar 2016 trat das Gesetz zum Energielabel für Altgeräte in Kraft. Das bedeutet, dass nun auch Ihre alten Heizkessel ein solches Energielabel spendiert bekommen. Was hat es damit auf sich? Worauf müssen Sie sich einstellen?

Das Energielabel für Altgeräte im Gebäudebestand

Der Sinn und Zweck eines Labels für Altgeräte ist klar von dem zu unterscheiden, was Label für Neuanschaffungen bedeuten – Geht es beim Kauf in erster Linie über einen Überblick und eine Werbung für besonders energiegünstige Produkte, will das Label für Altgeräte den Nutzer darauf aufmerksam machen, dass der alte Heizkessel bald ausgedient haben könnte.

Klar und strukturiert stellt er die energetischen Fakten dar, inwieweit der alte Kessel dem Anspruch, eine moderne und im Verbrauch sparsame Heizung zu sein, die auch der Umwelt nicht schadet, noch erfüllt. Wenn Sie also sehen, dass Ihr Heizungskessel weder besonders umweltfreundlich noch sonderlich günstig ist, können Sie vielleicht über eine Neuanschaffung nachdenken.

Das Gute dabei: Das neue Label lässt Sie als Kessel-Besitzer nicht im Regen stehen. Es weist Sie auf weiterführende Hilfen wie Heizungschecks, Fördermittel für erneuerbare Heiztechnik und zinsgünstige Finanzierungshilfen hin.

So ist das Label aufgebaut

Das alles finden Sie in farblich gekennzeichneten Skalen, die Ihnen einen Überblick über die Energie-Effizienz Ihres Geräts geben. Im Prinzip funktioniert es wie bei den bereits bekannten Energie-Plaketten für Kühlschränke, Waschmaschinen etc. Dargestellt sind die Effizienzklassen mit den A+ Symbolen, die in verschiedene Temperaturstufen eingeteilt werden.

Die farbliche Unterteilung in Grün, Gelb und Rot dient ebenfalls zur Orientierung. Für Altgeräte fallen die Infos etwas knapper aus als für Neuanschaffungen: So fehlen in der Regel die Schallleistungspegel, da sie für Altgeräte nicht mehr zu ermitteln sind.

Und was heißt das jetzt alles konkret für mich?

Die gesetzlichen Vorschriften sehen für das Jahr 2016 vor, dass alle Heizkessel, die ab dem Jahr 1986 in Dienst genommen wurden, mit einer solchen Etikette versehen werden müssen. Ab dem ersten Januar 2017 ist der Schornsteinfeger dazu verpflichtet, Label an Geräten anzubringen, die Baujahr 1991 oder älter sind. Jedes Jahr kommen neue Jahrgänge hinzu, 2021 etwa wird das Baujahr 2001 fällig. Keine Sorge – das Anbringen der Label ist für den Verbraucher in der Regel kostenfrei.

Auch müssen Sie als Endnutzer nicht selbst reagieren, sondern der Vergabeberechtigte, etwa der Schornsteinfeger. Was Sie in diesem Zusammenhang noch interessieren dürfte: Mit Einführung der EnEV 2014 müssen Geräte, die älter als 30 Jahre sind, ohnehin ausgetauscht werden und dürfen nicht mehr verwendet werden. Das zusätzliche Label dient also als Orientierung für Sie und ist als Hilfestellung gedacht.

 

Tags: Heizung
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