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Beheizung mit einer Lüftungsheizung

Eine Lüftungsheizung finden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Niedrigenergiehaus oder einem Passivhaus. Wie der Name schon vermuten lässt, werden die Räume des Hauses über die Belüftung mit geheizt. Das funktioniert deshalb, da diese Art von Häusern über einen eigenen Luftkreislauf verfügen. An der einen Seite wird dem Haus von außerhalb Luft zugeführt und dann in den Räumen verteilt. Dabei gibt es eine Kopplung mit einem extra Lufterhitzer. Anschließend wird die verbrauchte Luft wieder gezielt nach außen geleitet. Im Zuge der Wärmerückgewinnung gibt es oftmals einen zusätzlichen Wärmetauscher, der die Energie gleich wieder der frischen Luft zuführt. Die kontrollierte Steuerung der Luftströme in dieser Art von Häusern sorgt dafür, dass im Prinzip nicht mehr gelüftet werden muss. Es herrscht im Idealfall in jedem Raum des Hauses die gleiche Temperatur.

Konstante Temperaturen in jedem Raum - Vor- oder Nachteil?

Und genau dieser Punkt wird von vielen Menschen als großer Nachteil der Lüftungsheizung eingestuft. Zusätzliche Heizkörper sind bei einem gut geplanten Haus in der Regel gar nicht mehr notwendig. Nicht jeder möchte aber ein konstantes Klima in jedem Raum haben. Beispielsweise wünschen sich viele, dass es im Badezimmer wärmer oder im an kalten Tagen im Wohnzimmer etwas kuscheliger ist. Genau dann kann der Nachträgliche Einbau eines Kaminofen oder Kamins zusätzlich zur Lüftungsheizung sinnvoll sein. Dafür wird eine externe Verbrennungsluftzufuhr benötigt. Der Kaminofen braucht sein eigenes Luftsystem, da der Betrieb sonst das Klima des gesamten Hauses nachhaltig stören kann. Bei einer cleveren Planung und Umsetzung steigt der Wohlfühlfaktor aber enorm!

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Tags: Heizung
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