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Indirektes Grillen: Vor- und Nachteile einer außergewöhnlichen Grilldisziplin

Der Unterschied zum herkömmlichen Grillen

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut, im Gegensatz zum direkten Grillen, nicht direkt über der Holzkohle beziehungsweise dem Gasbrenner. Die Hitzequelle befindet sich hierbei zwar auch unterhalb, jedoch meistens seitlich vom Grillgut und führt den Speisen die Hitze auf schonendere und langsamere Weise zu.

Das indirekte Grillen meistern

Unter dem Grillgut selbst empfiehlt es sich eine Aluschale mit Wasser zu platzieren. Der dabei entstehende Wasserdampf sorgt zusätzlich dafür, dass Ihr Grillgut nicht austrocknet und schön saftig bleibt. Das indirekte Grillen eignet sich, durch die langsame aber kontinuierliche Hitzezufuhr für größere und fetthaltigere Fleischportionen, die eine lange Garzeit benötigen. Ganze Hähnchen, größere Braten, oder Rippchen sind das typische Grillgut für das indirekte Grillen. Möchten Sie Ihre Fleischspezialität auch mit einem besonders rauchigen Aroma veredeln, ist das indirekte Grillen dazu bestens geeignet:

Geben Sie einfach Räucherhölzer in den Grill hinzu und erzeugen Sie so einen geschmackvollen Rauch. Diese gibt es im Handel auch in verschiedenen „Geschmacksrichtungen“ zu kaufen. So können Sie das Aroma gezielt steuern. Man spricht bei diesem Vorgang auch vom smoken.

Während das direkte Grillen meist auf einem offenen Holzkohle-, oder Gasgrill geschieht, wird das indirekte Grillen in einem Kugelgrill oder in einem speziellen Smoker vorgenommen. Die Besonderheit ist, dass der Kugelgrill durch einen Deckel geschlossen wird. So bleibt die Hitze in dem Grill konstant und kann die eigelegten Speisen garen. Besonders gut lässt sich die Temperatur bei dieser Grillmethode übrigens mit einem Grillthermometer kontrollieren. Bei den Smokern von Napoleon ist dieses sogar bereits im Gerät mit inbegriffen.

Vorteile des indirekten Grillens

Der Hauptvorteil ist natürlich die langsamere und schonendere Art und Weise des Garens. Weil sich die Glut nicht direkt unter dem Essen befindet, gelangen deutlich weniger gesundheitsbedenkliche Stoffe in die Nahrung, wie es etwa beim direkten Grillen der Fall ist. Beim Verbrennen des Fettes oder auch der Marianden auf der Glut, entsteht Rauch, der krebserregende Stoffe enthält. Beim indirekten Grillen ist das aber kein Thema.

Leider hat das indirekte Grillen auch einige Nachteile. Durch den schonenden indirekten Prozess, dauert das Garen der Speisen deutlich länger, als beim direkten Grillen. Rippchen im Kugelgrill benötigen gut und gerne schon einmal eine, bis eineinhalb Stunden, bis sie fertig sind. Außerdem entsteht beim indirekten Grillen keine knusprige Kruste. Die Methode ist also vor allem für Diejenigen geeignet, die einen geselligen Tag miteinander verbringen und das volle Grillfeeling genießen möchten. Außerdem lassen sich damit auch zahlreiche ambitionierte Gerichte zubereiten, wie etwa das klassische Pulled Pork aus Amerika.,  

Tags: Smoker
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