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Holzkohlegrill, Kugelgrill oder Gasgrill – Welches Modell ist am besten geeignet?

Die Qual der Wahl

Alljährlich geht es schon in Frühlingsmonaten wieder los – das große Grillen. Die ersten Sonnenstrahlen locken zum Verweilen im Freien, ob auch der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Und was darf dort nicht fehlen? Natürlich Grillen! Doch mit welchem Gerät? Holzkohle- Kugel- und Gasgrills sind die drei beliebtesten Varianten bei den Deutschen. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den Modellen und was sind ihre einzelnen Stärken? Genau das werden wir im folgenden Beitrag näher beleuchten.

Der Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill wird entweder klassischer Holzkohle oder Holzkohlebriketts befeuert. Hierbei lässt sich der erste Unterschied zum Gasgrill feststellen, bei dem Sie lediglich das „Knöpfchen“ drücken müssen, um die nötigen Flammen zu erzeugen. Beim Holzkohlegrill müssen Sie in der Anfangsphase etwas mehr Zeit investieren. Zusätzlich benötigen Sie auch einen geeigneten Grillanzünder.

Verwenden Sie hier immer nur TÜV zertifizierte Kohle und Anzünder, damit das Grillen zum einen zur sicheren Angelegenheit wird und zum anderen beim Grillen nicht zu viel Rauch und Schadstoffe entstehen. Da das Durchglühen der Holzkohle bis zu 45 Minuten dauern kann, empfiehlt sich für die einfache Handhabung auch ein Anzündkamin. Dieser kann die Zeit bis zur perfekten Grillkohle auf 15 bis 20 Minuten verkürzen.

Ist das Glutbett bereit, kann das Grillgut aufgelegt werden. Ein Tipp: Achten Sie darauf, dass Fett und Marianden nicht in die Glut tropfen. Das geht entweder mit geeigneten Grillschalen oder einer Bio-Steinplatte als passendes Grillzubehör. So vermeiden Sie eine Flammenbildung und übermäßigen Rauch. Außerdem entstehen so weniger gesundheitsbedenkliche Stoffe.
Der Vorteil des Holzkohlegrills ist der unvergleichbare rauchige Geschmack und die tolle Kruste. Der Grillrost ist für die optimale Hitzeinstellung zudem höhenverstellbar.

Der Kugelgrill

Der Kugelgrill steht ganz im Zeichen des Holzkohlegrills. Allerdings unterscheidet er sich durch ein Merkmal erheblich. Nämlich seiner kugelartigen Form und der Möglichkeit die Grillfläche zu verschließen. Warum das sinnvoll sein kann? Durch den Kugelaufsatz entsteht eine andere Variante des Garens. Das Fleisch beziehungsweise das zu garende Grillgut legen Sie bei dieser Variante zwar auch auf den Grillrost - allerdings mit einem entscheidenden Unterschied. Auf die Kohle wird zusätzlich eine Aluschale mit Wasser platziert. So wird das Grillgut nicht direkt von der Glut sondern indirekt von der Temperatur unter der Kugel gegart.

Im Prinzip ist diese Zubereitungsmethode mit einem Backofen vergleichbar. Der große Vorteil im Kugelgrill ist, dass das Grillgut zudem eine rauchige Note von der Grillkohle erhält. Es wird sehr schonend zubereitet und erzeugt ein Extra an rauchigem Geschmack. Der Kugelgrill ist vor allem für größere Fleischportionen, wie zum Beispiel ein schönes Roastbeef oder ein Braten geeignet. In diesen Ausmaßen wäre die Zubereitung mit einem klassischen Holzkohle-Modell gar nicht möglich: Außen wäre es wahrscheinlich schwarz und innen bliebe es roh. Der Kugelgrill ist also vor allem für diejenigen gut geeignet, die gern für mehrere Personen grillen möchten und viel Zeit für einen geselligen Nachmittag haben. Die Zubereitung einer größeren Portion kann zwar zwischen einer und mehreren Stunden variieren – das geschmackliche Erlebnis sucht aber Seinesgleichen.

Der Gasgrill

Ja - die Holzkohleverfechter werden sagen, dass beim Gasgrill der rauchige Geschmack nicht entsteht. Doch das stimmt so nicht ganz: Auch bei den gasbetriebenen Modell en können Sie Steaks und Co. Schön scharf anbraten und erhalten eine herrliche Kruste. Der Vorteil: Aufs Knöpfchen drücken und schon kann es losgehen. Gasgrills sind schnell einsatzbereit und bieten meist auch eine tolle Ausstattung. Wer auf Technik und Raffinesse steht, für den ist es genau das Richtige. Die Geräte lassen sich wahlweise mit einer festen Gasleitung versorgen oder auch mit handlicheren Gasflaschen.

Sie können die Hitze mit einem Regler steuern, was Sie bei einem Holzkohlegrill natürlich nur über die Rosthöhe können. Außerdem eignet sich ein Gasgrill, teils mit zusätzlichen Kochplatten ausgestattet, für das Garen von Gemüse und das zubereiten von Soßen nebenher. Je nach Geschmack lassen sich die Geräte auch zu einer vollwertigen Outdoor-Küche aufwerten. Bei dem Hersteller Napolen gibt es auch echte Profi-Geräte mit zahlreichen Features: Infrarot Seitenbrenner mit 700 Grad Celsius, Einsatz für Wood Chips zum Räuchern, Nachtbeleuchtung, Ablageflächen und ein Grillrost, wo nichts mehr durchfallen kann. Der Gasgrill ist ein echter Allrounder für Ihre Terrasse!

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