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Die Erfindung der Zentralheizung

Bis zur Zentralheizung war es ein langer Weg

Bis zur Zentralheizung war es ein langer weg. Und diese Entwicklung haben wir dem Schweden Marten Trifvald zu verdanken. Er konstruierte im Jahr 1716 die allererste Zentralheizung mit Warmwasser. Ihm ging es vor allem darum, sein Gewächshaus ganzjährig mit Energie zu versorgen. Das wurde über einen einfachen Dampfkessel realisiert, der die Wärme in einem System aus Rohren zirkulieren ließ. Diese Idee wurde vom reichen Adel schnell aufgegriffen, die mit dieser Art der Heizung ihre großen Häuser warm halten wollten. Damals war ein solches Unterfangen noch unvorstellbar kostspielig und wirklich nur die Reichsten Menschen konnten sich das leisten. Erst im Zuge der industriellen Revolution konnte sich die Zentralheizung auch bei uns durchsetzen und wurde für den einfachen Bürger erschwinglich.

Wie die traditionellen Heizungen betrieben wurden

Interessant ist auch, dass die Art der Wärmeerzeugung vor mehr als zweihundert Jahren noch sehr stark von regionalen Faktoren abhängig war. So heizte man in Landstrichen mit üppigen Wäldern eher mit Holz. Dort wo Kohleabbau betrieben werden konnte, nutzte man diesen Brennstoff für die Zentralheizung. Übrigens erhielt nicht Marten Trifvald das Patent auf die Zentralheizung – es wurde erst gute 80 Jahre später von dem englischen Erfinder Thomas Fowler angemeldet.

 

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