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Mit welchen Gasanschlüssen kann ich meinen Gaskamin betreiben? G 20 und G 25

Die Details für die Gaskamin-Liebhaber

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Gaskamin anzuschaffen, dann bedarf es einiger Vorbereitung. Damit Ihr Kamin auch zum Highlight des Jahres wird, brauchen Sie einen guten Aufstellort, die richtigen Anschlüsse und natürlich das passende Modell. Besonders beliebt sind zurzeit beispielsweise die Gaskamine der Marke DRU von Spartherm. 

Sicher wird Ihnen schon aufgefallen sein, dass diese Art von Kaminen mit verschiedenen Anschlüssen gekoppelt werden können: G 20 und G 25. Wir zeigen Ihnen, was es genau damit auf sich hat.

Die Gassorten: G 20 und G 25

Zunächst einmal ist es wichtig zu klären, welche Gassorten es gibt und wie sich die beiden Arten G 20 und G 25 da einordnen lassen. Prinzipiell gibt es erst einmal drei große Gassorten, die sich zur Familie der Gase zusammenschließen lassen. 

Da wären zum Beispiel die Gase 1. Klasse, die sogenannten Stadt – und Ferngase mit dem Kennbuchstaben S für Stadt. Weiterhin gibt es die Gase der 2. Klasse, die Erd- und Erdölgase mit dem Kennzeichen N für Naturgase. Schließlich sind noch die Gase 3. Klasse zu erwähnen, die Flüssiggase mit dem Kennbuchstaben F für Flüssig. 

Sowohl G 20 als auch G 25 gehören zu der Familie der Erdgase. Die genauen Bezeichnungen der Gase sind Erdgas LL für G 25 und Erdgas E für G 20. Diese beiden Gase werden in Deutschland für die Betreibung der Haushaltsgeräte eingesetzt. G 20, also Erdgas E hat dabei eine Verbreitung von ca. 80 % in der Bundesrepublik, während G 25, also Erdgas LL bei lediglich 20 % der Haushalte zum Einsatz kommt. Insgesamt kommen die Gase der zweiten und dritten Klasse, also die Erd- und Flüssiggase, in ganz Deutschland zum Einsatz, regional allerdings sehr unterschiedlich geschichtet.

Wo liegt der Unterschied zwischen G 20 und G 25?

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Gassorten liegt im Heizwert, anders gesagt in der gebundenen Energie im m³ Gas. Erdgas E hat einen höheren Heizwert von 20 %. Erdgas LL hat dadurch aber keine höheren Kosten, weil die geringere Heizwertigkeit durch Nachkorrekturen verbessert wird. Erkundigen Sie sich einfach vorher, welches Gas Sie beziehen und womit Ihr Gaskamin befeuert werden kann. Dann steht der romantischen Feuerpracht nichts mehr im Wege.

Wo kommt das Erdgas her?

Erdgase sind genaugenommen ein Gemisch, das hauptsächlich aus Methan besteht. Diese Gase werden heute in großer Tiefe bis zu 7000 Meter gefördert. Erdgas hat sich vielfach zusammen mit Erdöl in verschütteten Schlickschichten urzeitlicher Meere gebildet und im Meeresboden abgelagert. Im Lauf der Jahrmillionen, als die Meere verschwanden und neue Meere entstanden, lagerte sich diese Vorräte immer tiefer im Erdboden ab. So bohren wir heute in den Meeresböden vergangener Zeitalter nach uralten Ressourcen.

Tags: Erdgas, Gaskamin
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