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Tipps für den Kauf von Brennholz – so können Sie richtig sparen

Rund um den Holzkauf - so kaufen Sie günstig ein

Der Holzpreis ist trotz hoher und immer weiter steigender Holznachfrage recht konstant. Selbst in zuletzt warmen Wintermonaten steigt die Nachfrage nach Brennholz, da das Heizen mit Holz immer attraktiver wird und sich immer mehr Menschen für eine Holzheizung entscheiden. Der Grund für den stabilen Holzpreis lässt sich damit begründen, dass wir in Deutschland eine sehr nachhaltige Forstwirtschaft betreiben und längst nicht den Anteil an Holz schlagen, den wir jedes Jahr neu pflanzen. Die Holzbestände in Deutschland wachsen seit Jahren beständig an und die Nachfrage kann gut gedeckt werden. Damit sich das Heizen mit Holz für Sie aber noch mehr lohnt, haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen Sie beim Holzkauf noch mehr sparen können. 

Beim Vergleich von Brennholzpreisen geht es um die Faktoren Holzsorte, Restfeuchtigkeit, Aufbereitung des Holzes und die Menge. Gerade auf die Verwendung der Volumenangabe muss beim Holzkauf geachtet werden, da sich hier große Unterschiede ergeben können. Der Raummeter ist die meist verwendete Angabe und dient am besten dem Preisvergleich. 

Die Preise von Brennholz unterscheiden sich von Region zu Region 

Da die Preise von Region zu Region innerhalb Deutschlands recht unterschiedlich sein können, empfiehlt der Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion (BuVBB) unbedingt die Preise zu vergleichen. Um den Verbrauchern den Vergleich zu vereinfachen und transparenter zu gestalten, veröffentlicht der BuVBB einen ständig aktualisierten Preisindex für Brennholz. Zuletzt lag der Preis für einen Raummeter Schüttholz bei etwa 80 Euro im Durchschnitt. 

Am meisten wird das verbrennungsfertige Kaminholz nachgefragt. Es ist bereits getrocknet und auf die richtige Größe gespalten. Daher müssen sie für das bereits aufbereitete Scheitholz auch meist tiefer in die Tasche greifen. 

Auf die Angebotsmenge kommt es an. Nicht immer ist ein Meter Holz auch ein Meter Holz! 

Oft stolpern Sie als Verbraucher über zwei Begriffe – das Schüttholz und das Schichtholz. Wie Sie vielleicht schon ahnen, handelt es sich beim Schüttholz um lose aufgeschüttetes Holz. Beim Schichtholz wird von sauber aufeinandergestapeltem Holz gesprochen. Es entstehen keine so großen Lufträume zwischen den Hölzern, weshalb ein Raummeter Schichtholz gut und gern dem 1,5 fachen von einem Raummeter Schüttholz entspricht. 

Eine noch komprimiertere Einheit stellt der Festraummeter dar. Dieser ist in etwa 1,3 mal so groß wie der Schichtmeter. Der Festraummeter ist ein ideller Wert, der eher als Berechnungsgrundlage in der Statistik oder in der Wissenschaft verwendet wird. Er bezeichnet tatsächlich einen 1 Kubikmeter großen und massiven Würfel aus Holz. Beim Brennholz-Kauf wird Ihnen der Wert also wahrscheinlich nicht unterkommen. Dennoch gilt: Achten Sie daher beim Preisvergleich unbedingt auf die Maßangabe. Der Festmeter hat den höchsten Preis, gefolgt vom Schicht- und vom Schüttraummeter. Sie bekommen aber auch jedesmal unterschiedlich viel Holz für Ihre Euros.

Die Aufbereitungsstufe entscheidet gravierend über den Preis 

Das Holz vom Holzhändler ist getrocknet, gespalten und auf Längen zwischen 25 und 100 cm zugeschnitten. Anderseits können Sie sich in Absprache mit der Försterei auch frisch geschlagenes Holz ohne jegliche weitere Verarbeitung aus Wald selbst holen. Der Raummeter für unbearbeitetes Holz liegt in etwa bei 20 Euro. Hingegen kostet der Raummeter verarbeitetes Holz zwischen 70 und 95 Euro. Hier lässt sich wohlmöglich einiges an Kosten sparen. Allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass selbstgemachtes Kaminholz auch einiges an Arbeit und viel Zeit bedeutet.

 

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