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Brennstoff Holz vs. Braunkohle

Was ist besser?

Bei der Wahl des richtigen Kaminofens werden Sie mit der Frage konfrontiert sein, welchen Typ Ofen Sie kaufen sollen. Soll es ein Modell für die Verbrennung von Scheitholz oder Holzpellets sein oder doch lieber Kohle? Im Folgenden Beitrag möchten wir Ihnen einmal die wichtigsten Fakten von Scheitholz und Braunkohle zusammentragen. So sehen Sie auf einem Blick ganz klar wo der Vorteil des jeweiligen Brennstoffes liegt.

Die Umweltfreundlichkeit

Beim Brennstoff Holz ist es eine sehr saubere Angelegenheit. In Deutschland wird eine sehr nachhaltige Forstwirtschaft betrieben und jedes Jahr mehr Wald geschaffen, als abgeholzt. Daher können wir ruhigen Gewissens sagen, dass die Beschaffung des Brennholzes ein nachhaltiges Thema für den Kamin oder Kaminofen ist.

Aber nicht nur die Beschaffung von Holz ist grün, sondern auch die Verbrennung. Bei der Verbrennung von Holz wird von einer so genannten Klimaneutralität gesprochen. Das liegt daran, dass Holz bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzt, wie der Baum während seiner Wachstumsphase auch aus der Umwelt aufgenommen hat.

Wie steht es in diesem Punkt aber um die Braunkohle? Die Umweltbilanz der Braunkohle fällt leider nicht so gut aus, wie die des Holzes. Bevor Sie Braunkohle für Ihren Dauerbrandofen nutzen können, muss Sie relativ aufwendig gefördert werden. Aber nicht nur die Förderung von Kohle ist bedenklicher als die von Holz, sondern auch die Verbrennung: Bei der Verbrennung von Kohle entsteht ein erheblicher Anteil an Schwefelgasen, die an die Umwelt abgegeben werden. Außerdem erzeugt die Verbrennung von Braunkohle in etwa doppelt so viel CO2 wie die von fossilen Brennstoffen wie Gas, oder Öl. Ziehen wir eine Bilanz zwischen beiden Brennstoffen, so liegt das Holz in diesem Punkt klar vorn.

Preise und Kostenfaktor je Kilowattstunde

Die Braunkohle schlägt in etwa bei einem Kilogramm mit 20 bis 25 Cent zu buche. Dabei erzeugt ein Kilogramm Braunkohle in einem idealen Dauerbrandofen so ziemlich genau 5,4 Kilowattstunden. Schaut man sich nun das Verhältnis von Preis zu Brennwert an, so kommt auf ein Produkt von 4 Cent pro Kilowattstunde.

Allerding darf jetzt ein entscheidender Faktor nicht vergessen werden – nämlich der Wirkungsgrad. Braunkohle hat einen Wirkungsgrad von circa 83 Prozent. Bereinigen wir noch die zuvor ermittelten 4 Cent durch den Wirkungsgrad, so erhalten wir einen tatsächlichen Preis von circa 5 Cent je Kilowattstunde. Auf diese Weise lässt sich die Braunkohle besser mit anderen Brennressourcen vergleichen.

Um es nun nicht allzu kompliziert zu machen kürzen wir die Berechnungsgrundlage bei Holz etwas ab. Betrachtet wir alle Faktoren des Holzes, so kommen wir im Ergebnis zu einem durchschnittlichen Preis von 4 Cent pro Kilowattstunde. Hierbei hat das Holz also die Nase wieder leicht vorn im Vergleich zur Braunkohle. Die Unterschiede sind aber minimal.

Die Handhabung der beiden Brennstoffe

In puncto Handhabung und Brenndauer unterscheiden sich beide Brennressourcen. Das Brennholz ist schnell und komfortabel entzündet. Auch wer mit Kohle heizen möchte, muss zuvor mit Holz das Feuer entfachen, um die Kohle in den Gang zu bekommen. Das Holz erzeugt durch seine Flammenbildung sehr schnell wohlige Strahlungswärme. Allerdings brennt Holz relativ schnell ab und es muss regelmäßig nachgelegt werden.

Was also tun, um die Wärme über längere Zeit zu halten? Die Antwort heißt hier Braunkohle. Sie wird auf das brennende Holz und das Glutbett aufgelegt. Dabei entzündet sie sich selbst und erzeugt ein Glutbett, welches über viele Stunden Energie abgibt. Die Kohle ist daher ideal geeignet, wenn Sie am Abend nicht ständig Holz nachlegen können oder wenn Sie zu Bett gehen. Mit der Braunkohle stellen Sie sicher, dass der Ofen die ganze Nacht lang weiter Wärme abgibt und Sie am nächsten Morgen in einem warmen Zuhause erwachen.

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