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Brennstoff Biogas

Biogas als echte Alternative

Biogas spielt in den letzten Jahren eine immer größere Rolle. Das liegt in Deutschland vor allem daran, dass nach dem Gesetz zu den erneuerbaren Energien immer ein gewisser Anteil der Heizungswärme über mit regenerativen Energien abgedeckt werden muss. Das ist auch bei Gasheizungen so. Und der Anteil regenerativer Energien wird bei dieser Heizungsart über das Biogas erreicht.

Woraus wird Biogas eigentlich gewonnen?

Bei Biogas handelt es sich um einen Brennstoff, der aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Klärschlamm, Gülle, Pflanzenbestandteilen oder Bioabfall gewonnen werden kann. Dafür gibt es spezielle Biogasanlagen, in denen der Brennstoff mit Hilfe von Bakterien gewonnen wird. Die Basis dafür sind immer Fäulnis- oder Gärprozesse – erkennbar an dem typisch-unangenehmen Geruch in der Nähe dieser Anlagen. Der Prozess der Biogaserzeugung findet in der Regel bei einer Temperatur zwischen 35 und 55 Grad Celsius statt.

Biogas für wohlige Wärme Daheim

Das fertige Endprodukt kann zur Erzeugung von Wärme oder Strom genutzt werden. Die Verbrennung erfolgt ähnlich wie bei Holzpellets und Scheitholz im Ofen absolut CO2 neutral. Das liegt vor allem daran, dass das Biogas nur aus den Bestandteilen besteht, die vorher im Ausgangsmaterial auch schon vorhanden waren. In Deutschland sieht das Gesetzt der erneuerbaren Energien vor, dass mindestens 30% der Gasheizungen mit Biogas versorgt werden sollen.

Alle Jahre wieder: der Kaminholz Kauf.

Es ist gar nicht so einfach, immer das beste Holz zum günstigsten Preis zu bekommen. Denn teilweise gibt es große Unterschiede bei der Qualität und im Preis. Damit Sie beim nächsten Einkauf vom Händler nicht über den Tisch gezogen werden, haben wir einige Tipps und Tricks zusammengestellt, worauf Sie achten sollten.
Das wichtigste zuerst: Die Qualität.
Gutes Holz erkennen Sie vor allem an der Feuchtigkeit. Deshalb ist es ratsam immer einen Holzfeuchtemesser mit dabei zu haben. Dieser kleine elektronische Helfer wird Ihnen gute Dienste leisten. Er zeigt Ihnen zuverlässig die relative Feuchtigkeit des Holzes an. Werte bis 15% sind perfekt. Dieses Holz hat eine lange Lagerungszeit bei guten Bedingungen hinter sich. Es kann aber auch Schwankungen geben und teilweise bis auf 20% hinaufklettern. Solche Feuchtigkeitswerte liegen auch noch im normalen Bereich. Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass es sich hier nicht um perfektes Feuerholz handelt. Will Ihnen jemand Kaminholz mit mehr als 20% Restfeuchte für gut abgelagert verkaufen, dann sollten Sie am besten die Finger davon lassen. Denn dieses Brennmaterial muss definitiv noch ein Jahr liegen, bevor es für den Kamin oder Kaminofen geeignet ist. Messen Sie am besten immer an mehreren Stellen nach. Denn bei großen Mengen kommen trockenere und feuchtere Stellen naturgemäß einfach vor. Mit einem Holzfeuchtemessgerät wissen Sie also sofort, wie es um die grundlegende Holzqualität bestellt ist. Feuchteres Holz brennt nicht so effizient und kann nicht so viel Energie freisetzen, wie getrocknetes Holz. Außerdem entsteht dann bei der Verbrennung mehr Qualm und die Schadstoffbelastung steigt deutlich an.
Für eine fundierte Kaufentscheidung sollten Sie auch auf die Art des Brennholzes achten. Denn nicht jedes Stück Scheitholz kann auch die gleiche Menge an thermischer Energie im Ofen erzeugen. Entscheidend ist der sogenannte Heizwert. Dieser ist von Art zu Art verschieden. Als Faustregel können Sie sich merken: Harthölzer (wie Eiche) können besser heizen als weiche Nadelhölzer. Es kommt zwar nur selten vor, aber manche Händler versuchen vermeintlich hochwertige Brennhölzer mit minderwertigen Arten zu mischen. So zahlen Sie den größeren Preis für minderwertigeres Holz. Im Idealfall wird Ihnen der vertrauenswürdige Verkäufer die Qualität des Holzes bescheinigen.
Nur wer Preise vergleicht, der kann auch sparen!
Schauen Sie sich also vor dem eigentlichen Kauf das Angebot mehrerer Händler an. Nehmen Sie für den Preisvergleich immer eine Messgröße zur Hand. Also vergleichen Sie beispielsweise nicht den Festraummeter mit dem Raummeter oder dem Schüttraummeter. Immer erst die Einheiten umrechnen: Dann sind Vergleiche möglich.
Wir empfehlen Ihnen das Holz für die gemütlichen Abende vor dem Kamin möglichst in der Nähe zu kaufen. Durch dir kürzeren Transportwege lassen sich Kosten einsparen. Außerdem haben Sie so in Ruhe Zeit, sich das Angebot beim Händler anzuschauen und gegebenenfalls später noch einmal wieder zu kommen. Achten Sie auch darauf, ob es in den Holzstapeln Wasserflecken oder Hinweise auf Schimmelbefall gibt. Das ist ein Hinweis auf eine zu feuchte Lagerung und wirkt sich negativ auf die Qualität des Holzes aus.
Viele Angebote erscheinen auf dem ersten Blick recht günstig. Das kann sich aber schnell ändern, wenn beim Kauf des Kaminholzes noch Zusatzkosten für die Lieferung auf Sie zukommen. Das sollten Sie gleich mit dem Händler vor Ort absprechen, damit es später keine bösen Überraschungen gibt. Am Tag des Anlieferns sollten Sie unbedingt zu Hause sein und sich selbst von der Qualität überzeugen. Beanstandungen müssen Sie sofort anmelden. Hinterher wird’s immer schwierig. Was auch immer ein guter Hinweis auf die vertrauenswürdige Arbeit eines Händlers ist, dass sind Gütesiegel und Zertifikate. Denn nur mit nachhaltig abgebautem Holz schützen Sie die Umwelt und können etwas für den Planeten tun.
Diese ganzen Tipps hören sich auf den ersten Blick umfangreich und vielleicht auch schwierig umzusetzen an. Hat man das aber ein oder zwei Mal gemacht, dann kommt auch die nötige Erfahrung. So erhalten Sie gutes Kaminholz zu einem vernünftigen Preis für Ihr Feuer-Vergnügen.

 

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