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Wie wird Asche richtig entsorgt?

Wenn das Feuer aus und der Ofen kalt ist...

Nachdem das Feuer in Ihrem Kaminofen erloschen ist, muss er auch ab und zu von der liegen gebliebenen Asche befreit werden. Wie man es richtig macht und worauf Sie bei der Entsorgung besonders achten sollten, dass erklären wir Ihnen im folgenden Beitrag. 

Grundsätzlich gilt bei der Entsorgung von Asche eine sehr wichtige Sicherheitsregel: Sie muss kalt sein. Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass viele die Zeit unterschätzen, wie lang die Erkaltung von Glut und Asche tatsächlich braucht. Und das ist auf dem ersten Blick auch gar nicht so leicht zu erkennen. Während der Aschehaufen an der Oberfläche schon ganz grau und kühl ist, kann es im Inneren immer noch glimmen. Im schlimmsten Fall wird die Asche schon entsorgt, während sie noch heiß ist – und das ist immer eine potentielle Brandgefahr. Also bitte erst mit der Entsorgung beginnen, wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass die Asche auch kalt ist.  

Sicherheit ist das A und O

Wenn Sie die Asche aus dem Ofen entnehmen, empfiehlt es sich als einfache Faustregel, die erkaltete Asche in einem Metallbehälter noch für mindestens 24 Stunden zwischenzulagern. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass sich nicht doch noch etwas Glut in der Asche verbirgt. Nachdem Sie schließlich sicher sind, dass die Asche keinen Schaden mehr anrichten kann, kann Sie einfach im Restmüll entsorgt. 

Haben Sie Ihren Ofen von der groben Asche befreit, können Sie für das Entfernen des feinen Aschestaubes einen Aschesauger verwenden. Ein Aschesauger funktioniert wie ein herkömmlicher Staubsauger, nur ist er auf die Gegebenheiten der Ascheentsorgung angepasst. Der Vorteil eines Aschesaugers ist, dass die Reinigung Ihres Kaminofens sehr komfortabel und schmutzfrei möglich ist. 

Damit Ihr nächstes Feuer wieder so richtig schön in Gang kommen kann, empfehlen wir Ihnen eine Restschicht an Asche im Ofen zu belassen. So kommt das nächste Feuer schneller in Wallung und Sie profitieren von einer schnelleren Aufheizung.

Asche als Dünger im Garten verwenden? 

Wer die Asche nicht nur im Restmüll entsorgen möchte, sondern auch damit im Garten Düngen möchte, kann das machen. Nur sind dabei ein paar Dinge zu beachten. Denn das Düngen mit Asche aus der Verbrennung von Holz hat seine Tücken.

Wissenschaftlich wurde bereits nachgewiesen, dass Bäume aufgrund der Luftverschmutzung, Schwermetalle wie Blei oder Cadmium aufnehmen können. Die Konzentration ist zwar in lebenden Bäumen nicht sehr hoch, allerdings werden diese Stoffe in der Asche stärker angereichert. Düngen Sie also Ihren Garten mit größeren Mengen dieser Asche, bringen Sie diese unerwünschten Substanzen in die Erde und letztlich in Ihr angepflanztes Gemüse.  

Daher empfiehlt sich ein Düngen mit Holzasche nur in begrenzten Mengen. Das Maß von zwei Litern Holzasche pro 10 Quadratmeter Gartenfläche sollte dabei nicht überschritten werden. Allerdings sollten Sie dabei immer im Hinterkopf haben, dass das angepflanzte Obst und Gemüse mit den ungesunden Schwermetallen angereichert wird. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ausschließlich Holzasche zum Düngen verwendet werden sollte und niemals die Asche von Kohlen. Kohleasche weist einen hohen Schwefel- und Eisenanteil auf und gehört daher keinesfalls in den Garten.  

 

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Tags: Asche, Kaminofen
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