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Wie lagert man Kaminholz richtig? Was ist dabei zu beachten?

Voll und trocken sollte Ihr Holzlager vor dem Winter sein

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und Sie kümmern sich um die ausreichende Bestückung Ihres Holzlagers, damit genug für den Winter vorrätig ist. Die fachgerechte Lagerung von Brennmaterial versorgt Sie einerseits mit genügend Wärme für den Winter – andererseits wird es auch getrocknet, was für einen optimalen Verbrennungsprozess sehr wichtig ist. Bei falscher Lagerung kann das Holz anfangen zu schimmeln und unter Umständen sogar vollkommen unbrauchbar werden. Die richtige Lagerung ist also eine wichtige Voraussetzung für das Heizen mit einem Holzofen. Wir erklären Ihnen, wie es richtig geht.

Warum muss Brennholz gelagert werden? 

Ganz einfach: Je trockener das Holz, desto besser. Nachdem Holz geschlagen wurde, enthält es noch sehr viel Feuchtigkeit, da gerade eben noch der Baum durch die Wurzeln, den Stamm und die Äste mit Wasser versorgt wurde. Daher dient die Lagerung des geschlagenen Feuerholzes der Trocknung für eine spätere Verbrennung. Wie viel Wasser sich tatsächlich in so einem Baum befinden kann – darüber werden Sie staunen: Bei einer zweijährigen Lagerung können aus einem einzelnen Baum bis zu 250 Liter verdunsten!

Wie wird richtig gelagert? 

Einleitend kurz zusammengefasst gilt für die Lagerung von Kaminholz: trocken, gut durchlüftet und kein direkter Kontakt zum Boden.

Es empfiehlt sich immer eine untere Ablage zu schaffen und darauf das Holz luftig zu stapeln. Dabei sollten Sie beachten, dass Sie auch zur Rückwand Ihrer Lagerstätte ausreichend Platz lassen, damit auch dort kein Luft und Feuchtigkeitsstau entstehen kann. Eine gute Luftzirkulation ist das A und O der Holzlagerung, denn dadurch vermeiden Sie ein Verrotten und beschleunigen die Trocknung des Holzes. Zur Lagerung dient bestenfalls ein offener Unterstand mit schützendem Dach. Unter einem Unterstand im Freien gewährleisten Sie die gute Luftzirkulation und erhalten zudem Unterstützung von der Sonne. Am besten richtigen Sie Ihre Lagerstätte in Süd-West Richtung aus. Wetter und Schlagregen machen dem Holz dabei nichts aus. Was Sie aber unbedingt vermeiden sollten, ist die Lagerung in geschlossenen Räumen, etwa in einem Keller oder das Abdecken des Holzes mit einer Kunststofffolie. Fäulnis ist dadurch fast schon vorprogrammiert. 

Was sonst noch wichtig ist zu wissen

Als letztes sollten Sie darauf achten, dass das Kaminholz lang genug gelagert wird, damit es so viel Feuchtigkeit wie nur möglich verliert. Brennholz sollte daher für 2 bis Jahre gelagert werden und eine Restfeuchtigkeit von maximal 20% aufweisen, damit es sich für eine effiziente, saubere und kraftvolle Verbrennung im Kaminofen eignet. Da man die Feuchtigkeit nicht durch eine einfache Sichtprüfung ermitteln kann, eignen sich dafür entsprechende Holzfeuchtemessgeräte, die es schon für kleines Geld im Handel zu kaufen gibt.

 

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