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Wie werden Holzpellets richtig gelagert?

Damit dem Heizen mit Holzpellets nichts im Wege steht

Haben Sie sich für einen Pelletofen für die Beheizung Ihres Zuhauses entschieden, so benötigen Sie nun noch die Pellets für die Befeuerung, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Daher stellt sich in dem Zusammenhang auch oft die Frage nach der Lagerung der Holzpellets. Worauf Sie achten müssen, welche Vorschriften es eventuell gibt und welche Möglichkeiten Sie zur Lagerung haben, möchten wir Ihnen im Folgenden einmal vorstellen.

Auf die Menge kommt es an

Grundsätzlich haben Sie die Wahl, wie Sie die Pellets erwerben möchten. Entweder kaufen Sie die Pellets in handelsüblichen Säcken mit einem Gewicht zwischen 15 und 25 Kilogramm oder gar in so genannten Bigbags mit einem Gewicht von einer Tonne.

In welchen Mengen Sie die Pellets erwerben, wird sich vermutlich hauptsächlich danach richten, wie oft Sie Ihren Pelletofen betreiben möchten und ob er vielleicht sogar als Zentralheizung eingesetzt wird. Ist dem so, so ist auch eine Lieferung durch einen Lieferanten in großen Mengen möglich. Hierbei werden die Pellets lose gelagert.

Wie aber lagern Sie die Holzpellets richtig?

Grundsätzlich gilt: Pellets müssen trocken gelagert werden. Das ist sowohl für Sackware, als auch lose Pellets wichtig. Die Lagerung in entsprechenden Säcken ist vergleichsweise recht problemlos möglich. Entscheiden Sie sich für die lose Lagerung in großen Mengen, so kommt es auch einen gut vorbereiteten Raum zur Lagerung an.

Verfügen Sie über einen ausreichend großen Kellerraum der für die Lagerung der Pellets genutzt werden kann oder ist vielleicht sogar ein alter Öltank vorhanden, der nun für Pellets genutzt werden soll? Dann hätten Sie bereits eine geeignete Lagerstätte im Haus. Ist dem nicht so, bieten sich des Weiteren so genannte Sacksilos an. Sacksilos können recht unkompliziert in nahezu allen Räumlichkeiten nahe dem Pelletofen installiert werden.

In einem metallischen Gestell werden flexible Gewebesäcke eingehängt, die die Lagerung der Pellets mit einem Gewicht von bis zu sieben Tonnen ermöglicht.

Wer jedoch nicht auf ein Sacksilo zurückgreifen möchte, hat noch eine weitere Möglichkeit zur Lagerung von Großen Mengen an Holzpellets. Als Alternative kann der so genannte Erdtank zum Einsatz kommen. Der Erdtank wird massiv aus Stahlbeton gefertigt. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Tank 100% wasserdicht konzipiert wird, ansonsten könnten die Pellets geschädigt werden und regelrecht zerfallen.

Verfügt der Lagerraum über Fenster, die für eine Luftzirkulation geöffnet werden können? Wenn nicht, so müssen Sie zwingend für eine Belüftungsanlage sorgen. Das ist nicht nur für eine trockene Lagerung wichtig, sondern ebenfalls für Ihre Sicherheit. Aufgrund natürlicher Prozesse, geben Holzpellets über längeren Zeitraum geruchloses und gesundheitsgefährdendes Kohlenmonoxid ab. Betreten Sie daher das Pelletlager erst nach ausreichender Belüftung. Unter Umständen empfiehlt sich auch Warnsystem, welches die Gaskonzentration im Lager überwacht und im Zweifelsfall eine Meldung abgibt. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Als passende Alternative bieten sich bedingt auch vorgefertigte Pelletspeicher an. Diese gibt es meistens gleich passend zu Ihrer Pelletheizung dazuzukaufen. Einige Modelle können auch gleich mit einer Förderschnecke kombiniert werden, sodass sich Ihr Pelletkessel automatisch mit neuem Brennstoff versorgt – clever oder?

Worauf kommt es noch an?

Damit die Pellets zum Ofen gelangen können, bedarf es eines Raumaustragungssystems. Damit auch tatsächlich alle gelagerten Pellets genutzt werden können und kein Rest im Tank zurückbleibt, sollte ein Tank mit mindestens 40° Neigung errichtet werden.

Tags: Pelletofen
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