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Holzaufbewahrung im Freien: Diese Möglichkeiten gibt es

Weil im Haus nicht genügend Platz ist

Über den gesamten Winter betrachtet, verbrauchen Kamine und Öfen so einiges an Brennstoff. Und genau dafür brauchen Sie auch einen ausreichenden Lagerplatz – nur logisch, dass Sie das ganze Brennholz nicht in der eigenen Wohnung lagern möchten. Der Keller oder die Garage sind aber ebenfalls keine guten Orte. Deshalb stellen wir Ihnen im folgenden Beitrag einige Möglichkeiten vor, um Holz im Freien zu lagern und zeigen, worauf es dabei ankommt. 

Der Holzunterstand 

Der Holzunterstand ist eine häufig genutzte Konstruktion für eine hervorragende Lagerung für Brennholz. Diese Lagerung stellt sicher, dass die strukturellen Eigenschaften des Holzes ideal aufrechterhalten werden, trotz der Lagerung im Freien. Wichtig ist natürlich, dass der Holzunterstand sich nicht zu weit weg vom Haus befindet, um längere Laufwege einzusparen. 

Aus diesem Grund eignet sich eine Stelle direkt am Haus. Damit das lagernde Holz später gut vor der Witterung geschützt ist, sollte der Unterstand am besten auf der wetterabgewandten Seite gebaut werden. 

Wichtig ist, dass Sie das Scheitholz nicht direkt auf dem Boden stapeln, sondern für eine Unterkonstruktion sorgen. Es sollte also immer ein Abstand zum Boden gehalten werden, der für eine bessere Zirkulation der Luft sorgt. Am besten schaffen Sie ein Fundament aus Steinen, auf denen Sie Holzlatten mit einem Abstand von etwa 10 Zentimeter zueinander anbringen. Direkt über dem Unterstand sollte sich ein dichtes Dach befinden, um den Regen abzuhalten. 

Neben der richtigen Konstruktion des Holzunterstandes kommt es natürlich auch auf die richtige Stapelung an: Schieben Sie die Holzscheite nicht bis an die Rückwand, sondern lassen Sie auch hier gute 20 Zentimeter Luft, damit eine gute Luftzirkulation sichergestellt ist. Auch darf das Holz nicht zu eng gestapelt werden. 

Ein Tipp noch zum Schluss. Verwenden Sie niemals frisch geschlagenes Holz für die Verbrennung im Ofen. Es hat noch eine viel zu hohe Restfeuchtigkeit und sollte mindestens zwei Jahre trocken gelagert werden. Vor dem Einsatz im Ofen lohnt eine Prüfung mit einem Feuchtigkeitsmesser, wobei eine Restfeuchtigkeit von 20 Prozent nicht überschritten werden sollte. Falls doch, heißt es weiter lagern und bestenfalls im nächsten Winter verwenden.

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