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Ein Brennholzlager selber bauen: So geht‘s

Damit Sie genügend Brennholz für den nächsten Winter lagern können

Wenn es um ein Brennholzlager geht, steht klar die Lagerung des Feuerholzes im Mittelpunkt. Gut getrocknetes Brennholz besitzt einen besseren Heizwert und es entstehen weniger Emissionen bei der Verfeuerung im Kaminofen. Fertige Kaminholzregale aus dem Baumarkt können aber schnell mehrere hundert Euro kosten. Warum dann nicht einfach ein Brennholzlager selber bauen? Wie die Marke Eigenbau aussehen kann und was Sie beachten sollten, wollen wir Ihnen im Folgenden vorstellen. 

Warum ist ein Brennholzlager sinnvoll?

Die Lagerung des Holzes für den Kamin auf dem eigenen Grundstück braucht zwar etwas Platz, hilft Ihnen aber dabei, die Kosten fürs Heizen zu senken. Warum? Weil verbrennfertig gelagertes Holz im Einkauf teurer ist, als das frisch geschlagene. Wer also selber trocknet, der kann bares Geld sparen. 

Wie groß sollte das Brennholzlager sein?

Bei der Größe kommt es vor allem auf Ihren persönlichen Holzbedarf an. Wer ein ganzes Haus mit Holz beheizen möchte, der braucht natürlich dementsprechend mehr Lagerfläche, als nur für einen einzelnen Raum. In der Praxis hat es sich bewährt, drei Lagerplätze einzurichten: Die aktuelle Saison, und für die beiden nächsten. Sie benötigen also mindestens drei Brennholzlager und ausreichend Platz. Die genannte Aufteilung ist deswegen sinnvoll, da Holz im Schnitt etwa 2 Jahre zum Trocknen braucht. Danach besitzt es eine Restfeuchte von etwa unter  20 Prozent.

Wie baut man ein Brennholzlager selber? 

Planung ist alles: Gehen Sie von Ihrem jährlichen Holzverbrauch aus und planen Sie noch etwas Reserve mit ein. Daraus ergeben sich die Dimensionen des Regals.

Die Grundkonstruktion: Wählen Sie die Pfeiler, welche später das Dach des Brennholzlagers tragen sollen, ausreichend groß und stark. Holzpfeiler mit einer Abmessung von 10x10 Zentimetern eignen sich in den meisten Fällen am besten.

Richten Sie erst die Pfeiler auf, danach das Dach: Dazu eignet sich in der Regel Wellblech. Achten Sie darauf dass das Dach etwas Überhang hat und nicht bündig mit dem Holz später abschließt. Bei Regen und Nässe muss das Wasser ablaufen können. Planen Sie dazu etwa 30 Zentimeter Überhang und eine leichte Schräge ein. So vermeiden Sie, dass das Feuerholz bei Regen schnell nass wird.

Sorgen Sie für ausreichenden Halt: Die Rückseite des Brennholzlagers sollte mit Brettern verschlagen (im Kreuz) werden, damit die Regalkonstruktion in sich stabil ist.

Einer der wichtigsten Punkte beim Bau eines Brennholzlagers: Lagern Sie Holz für die Verbrennung in Ihrem Kaminofen niemals direkt auf dem Boden. Sonst wäre eine ausreichende Belüftung nicht gegeben und es bestünde Schimmelgefahr. Sorgen Sie also unbedingt für einen Abstandhalter vom Boden. Eine Erhöhung aus Ziegelsteinen, die einen Luftraum zwischen Holz und Boden bringt ist dazu sehr gut geeignet und kostengünstig. Außerdem müssen Sie auch auf einen ausreichenden Abstand zur Hauswand (circa 15 Zentimeter) achten. Danach können Sie die gespaltenen Holzscheite aufeinander stapeln. Im Idealfall werden die Scheite gleich auf die richtige Größe gebracht, damit Sie im Winter weniger Aufwand haben und sich einfach nur bedienen müssen.

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