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Gas - Wie wird es bei Feuerstätten eingesetzt?

Bei Gasen handelt es sich um Stoffe, deren Teilchen sich in großem Abstand voneinander bewegen und den verfügbaren Raum gleichmäßig ausfüllen. Neben fest und flüssig zählt gasförmig zu den drei klassischen Aggregatszuständen. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den Fluiden. Im Gegensatz zu festen oder flüssigen Stoffen besitzt ein Gas bei gleicher Masse ein tausend- bis zweitausendfaches Volumen. Gasförmige Stoffe, können und werden als Brennstoff eingesetzt, da diese leicht entflammbar sind. Eine Ausnahme bilden hierbei jedoch die Edelgase. 

Gas – Einsatz in Feuerstätten 

In einer Reihe von modernen Feuerstätten werden Gase als Brennstoff eingesetzt. Die Zufuhr erfolgt dabei entweder über Gasflaschen oder über eine feste Gasleitung. Als Brennstoffe werden vor allem Propan, Butan oder Erdgas verwendet. Ein Gaskamin zeichnet sich durch einen hohen Komfort aus, da das Gas per Knopfdruck durch einen elektrischen Zündfunken entflammt wird. Zudem kann die Wärmeabgabe über die Brenner stufenlos reguliert werden. 

Gas wird aber nicht nur zum Heizen eingesetzt, sondern auch zur Zubereitung von Speisen. Neben dem klassischen Gasherd hält aber auch der Gasgrill immer mehr Einzug in private Haushalte. Beim Abbrand von Gas entstehen weder Ruß noch Qualm, weshalb die Geruchsbelästigung beim Grillen daher sehr gering ist. Zudem bietet der Gasgrill dank der Regulierbarkeit von Gas viel Komfort. 

Gas – Effizienz und Umwelt 

Beim Abbrand von Gas entstehen im Wesentlichen nur Wärme und Wasserdampf. Daher ist ein Gaskamin oder ein Gasgrill im Betrieb sehr umweltfreundlich. Allerdings sind die meisten gasförmigen Brennstoffe fossilen Ursprungs. Es gibt zwar einige wenige Hersteller von Biogasen, aber die Produktion steckt noch in den Kinderschuhen.

Da beim Abbrand von Gas fast keinerlei Schadstoffe entstehen, können Feuerstätten effizient mit einem System zur Wärmerückgewinnung ausgestattet werden. Dieses entzieht den heißen Rauchgasen die Wärme und macht diese nutzbar. Die Gefahr einer Versottung vom Edelstahlschornstein besteht bei Gas nicht, da das Kondensat lediglich aus Wasser besteht.