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Grundsätzlich werden holzbetriebene Feuerstätten als umweltschonende und traditionelle Form der Beheizung wahrgenommen. In den letzten Jahren wurde das saubere Image des Kaminofens jedoch medial torpediert. Gegenüber Verbrauchern wurde kommuniziert, dass die Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen (wie zum Beispiel dem Kamin, Schwedenofen & Kaminbausatz) oder auch die Emissionen aller anderen Quellen übertreffen würden. Dagegen hält das Umweltbundesamt (UBA) mit handfesten Fakten an und berechnet, dass Holzfeuerstätten deutlich sauberer sind als bis Ende 2016 angenommen. Doch was steckt hinter dieser wechselseitigen Berichterstattung und wie sauber heizt der Kaminofen wirklich?

Grenzwerte sorgen für saubere Entwicklung

Diagramm mit weißen Balken und grüner Trendlinie

Die bisherigen Annahmen beruhten auf veralteten Emissionsfaktoren aus dem Jahr 2005 und zeichnen deshalb ein Bild, das nicht der momentanen Entwicklung entspricht. Das Umweltbundesamt hat die Gesamtemissionen der Holzfeuerungsanlagen bis 2015 neu berechnet und dabei aktuelle Faktoren einbezogen. Dementsprechend schlagen sich stillgelegte Altanlagen sowie saubere Neuanlagen sichtbar im Gesamtergebnis nieder. Hier wird deutlich, dass die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung positive Effekte bewirkt: Die Verordnung verschärfte die Grenzwerte für Festbrennstofffeuerungen gleich zweimal, 2010 und 2015. Innerhalb dieser fünf Jahre sanken die Emissionen um ein Drittel und zeugen damit von einer sauberen Entwicklung, die auch das UBA bestätigt.

 

Holzfeuerstätten im Vergleich zu anderen Feinstaub-Quellen

In den neuen Berichten des Umweltbundesamts werden jedoch nicht nur Holzfeuerstätten unter die Lupe genommen. Auch andere Feinstaub-Quellen werden in die Berechnung einbezogen und miteinander verglichen. Der Rückgang der Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen war deutlich stärker als bei anderen Quellen, wie Landwirtschaft, Industrie, Energie, Straßenverkehr und Schüttgutumschlag. So überzeugen holzbetriebene Feuerstätten mit einer Verbesserung von 11,7 % (2010) auf 8,2 % (2015) und machen deutlich, dass sie in keinem Jahr die Emissionen aus den anderen Quellen überstiegen haben, wie weitläufig angenommen wurde. Laut dem UBA gehen 39 % der Feinstaubemissionen (PM10) auf Produktionsprozesse, wie Schüttgutumschläge, und die Herstellung mineralischer Produkte zurück. Danach folgen die Landwirtschaft mit 22 %, Haushalte und Kleinverbraucher mit etwa 15 % sowie der Straßenverkehr mit ebenfalls 15 %.

 

Weitere Verbesserungen geplant – dank moderner CO-neutraler Holzfeuerstätten

Trotz der positiven Emissionsbilanz der Holzfeuerstätten, ist ein verschärfter Rückgang weiterhin geplant. Immer mehr der vor 2010 installierten Altanlagen werden stillgelegt, sodass die Feinstaubemissionen verstärkt zurückgehen. Zusätzlich werden vermehrt saubere Neuanlagen in Betrieb genommen, die die 2. Stufe der 1. BImSchV einhalten. Sogar bei Feinstaubalarm in Stuttgart kann mit diesen Feuerstätten geheizt werden.

Um Deutschlands Klimaziel von Minus 40 % CO2 bis zum Jahr 2020 auch nur annähernd zu erreichen, muss die Nutzung regenerativer Energien vorangetrieben werden. Zu diesem Ziel können auch Sie selbst beitragen, indem Sie einen modernen Speicherofen, Pelletofen oder wasserführenden Pelletofen installieren. Damit sparen Sie fossile Brennstoffe ein, tragen zur COReduktion und damit zum Klimaschutz bei. Weiterhin bietet sich Holz als umweltschonender Brennstoff an. Denn Holz setzt nur so viel CO2 frei, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Auch wenn er im Wald einer natürlichen Zersetzung verfallen würde, wäre die Emissionsbilanz nicht geringer.  Bei uns auf ofen.de finden Sie eine Vielzahl moderner Holzfeuerstätten, deren Qualität den neuesten Vorschriften und Anforderungen entspricht: Beispielsweise einem modernen Lotus Kaminofen, HWAM Kaminofen oder MCZ Pelletofen. Tragen Sie mit einem umweltschonenden Lebensstil zu Verbesserung unseres Klimas bei und verzichten Sie nicht auf die wohltuende Wärme eines prasselnden Kaminofenfeuers.