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Ambientebild des Napoleon P500 grey mit Familienfeier im Garten

Sommerzeit = Grillzeit

Die sommerlichen Temperaturen in den letzten Tagen lassen bei vielen Grillfans die Herzen höher schlagen. Doch welche Grillart ist die individuell geeignete und welche Alternativen gibt es zu Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill?

Holzkohlegrill – traditionell

Grillkamin

Grillkamine gemauert oder aus Stahl

Das Grillen mit Holzkohle ist die traditionellste und beliebteste Art zu Grillen. Das rauchige Aroma und der typische Holzkohlegeruch gehören für viele einfach zu einem gelungenen Grillabend dazu. Den Holzkohlegrill oder Kugelgrill gibt es in den unterschiedlichsten Varianten auch schon zu sehr günstigen Preisen. Obwohl gerade die kleineren Modelle sehr mobil sind und überall mit hin genommen werden können, eigenen sie sich wegen ihrer starken Rauchbildung nicht für den Balkon. Nachbarn fühlen sich dadurch schnell gestört. Die starke Rauchbildung ist nicht der einzige Nachteil dieser Grillart. Holzkohle oder Grillbriketts braucht sehr lange um die nötige Grilltemperatur zu erreichen. Tropft Fett vom Fleisch auf die Glut, entsteht starker Qualm und giftige Dämpfe entwickeln sich. Verhindern kann man dies, indem man Alufolie zwischen Rost und Fleisch legt. Das offene Feuer stellt außerdem eine Gefahrenquelle dar. Unkontrollierter Funkenflug kann leicht entflammbare Gegenstände um den Grill herum entzünden.

Gasgrill – komfortabel

Gasgrill für Flüssiggas

Gasgrill, die bevorzugte Variante der Amerikaner

Ein Gasgrill ist in der Anschaffung teurer als ein Holzkohlegrill, dafür aber komfortabler in der Bedienung. Per Knopfdruck kann er entzündet und die Temperatur problemlos dem Grillgut angepasst werden. Viel schneller als der Holzkohlegrill oder Grillkamin erreicht er die gewünschte Temperatur und bildet dabei kaum Rauch. Viele Modelle sind mit einem Deckel ausgestattet, der ein schonendes Garen von Fleisch und Gemüse auf dem Grillrost ermöglicht. Betrieben wird der Grill mit Propan- oder Butangas. Diese sind im Einkauf viel günstiger als Holzkohle und gleichen auf lange Sicht die höheren Anschaffungskosten wieder aus. Die schwere Gasflasche, die an den Grill angeschlossen wird, hat allerdings den Nachteil, dass die Mobilität erheblich eingeschränkt ist. Für unterwegs eignet sich der Gasgrill daher eher weniger.

Elektrogrill – kostengünstig

Für das Grillen auf dem Balkon eignet sich am besten der Elektrogrill. Die Rauchentwicklung ist gleich null und er erreicht schon in kurzer Zeit die passende Grilltemperatur. Diese lässt sich zudem einfach kontrollieren. Vielen Grillfreunden fehlt allerdings beim Elektrogrill die typische Grillatmosphäre, dafür kann bei schlechtem Wetter auch im Haus gegrillt werden. Ein Nachteil besteht darin, dass der Grill an eine Steckdose angeschlossen werden muss und daher nicht sonderlich mobil ist. Er ist aber die kostengünstigste Variante zu grillen und auch die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen.

Smoker – schadstoffarm

Eine Alternative zu den drei geläufigsten Grillsorten stellt der Smoker oder Räucherofen dar. Befeuert wird er je nach Modell mit Holz oder Holzkohle. Er verfügt über zwei getrennte Kammern für Brennmaterial und Grillgut. Der Rauch, der in der Heizkammer entsteht, wird in die Garkammer geleitet und gelangt von dort über das Ofenrohr durch einen Schornstein oder Edelstahlschornstein ins Freie. Fleisch und Gemüse werden schonend und schadstoffarm gegart beziehungsweise geräuchert, behalten aber trotzdem ein rauchiges Aroma. Direktes Grillen in der Heizkammer ist durch das Einsetzen eines Rosts ebenfalls möglich.

Gartenkamin – romantisch

Eine weitere Möglichkeit, im eigenen Garten zu grillen, bietet der Gartenkamin. Dieser dient in erster Linie dazu, die Umgebung zu wärmen und ermöglicht es auch bei kalter Witterung gemütlich im Garten zu sitzen. Viele Modelle sind zusätzlich mit einem Grillrost ausgestattet. Befeuert wird der Kamin mit Holz oder Holzkohle. Ein großer Nachteil des Gartenkamins besteht allerdings darin, dass er sehr groß und schwer ist und deshalb ausschließlich für das Grillen im eigenen Garten oder auf der Terrasse geeignet ist. Dafür gibt es ihn in zahlreichen Varianten mit Ablageplatz für vorbereitete Speisen. Auch Modelle, die den Kamin mit einem Grill und einem Pizzaofen oder Holzbackofen kombinieren, sind im Handel zu erstehen.