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Solarthermie und Pelletheizung: Lohnt sich die Kombination?

Pelletheizungen haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Die fortschrittliche Heiztechnik erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Ähnlich verhält es sich mit Solarthermie – sie nutzen die Sonnenstrahlung, um Ihre Wohnung zu heizen. Beide Technologien sind umweltfreundliche Garanten erneuerbarer Energien und können sogar miteinander kombiniert werden. Sie wollen wissen, wie beide Heizungstypen miteinander arbeiten können? Wir zeigen Ihnen, was Ihnen die Kombination bringen kann.

Pelletheizung auf dem Vormarsch

Wie-funktioniert-eine-Pelletheizung

Um sich der Frage nach Kombinations-Möglichkeiten zu nähren, schauen wir uns erstmal die Pelletheizung etwas genauer an. Bei dieser Heizung wird zwischen drei verschiedenen Modellen unterschieden:

Je nach Modell läuft die Zufuhr an Pellets unterschiedlich ab, die Verbrennung erfolgt bei allen System ähnlich: Die Pellets werden verbrannt – bei dieser Verbrennung entsteht Wärme, die dann an Ihren Raum abgegeben wird. Bei voll – und halbautomatischen System wird die Wärme an das zentrale Heizungssystem der Wohnung weitergegeben, was auch anderen Räumen zugutekommt. Bei Pelletöfen wird in der Regel der Raum mit Ofen beheizt. Besonders im Winter bieten Ihnen Pelletheizungen wohlige Wärme und gemütliche Abende. Und hier kommt die Solarthermie ins Spiel – für den Sommer.

Pelletheizung kombiniert mit Solarthermie: Zusammen unschlagbar

Solarthermie-als-Zukunftstechnologie

Mit einer Solarthermie-Anlage können Sie Ihre Heizkosten effektiv reduzieren: Die Solarheizung übernimmt im Sommer den Großteil der erforderlichen Wärmeproduktion, im Winter arbeitet dann die Pelletheizung. So lässt sich der Brennstoffverbrauch insgesamt um bis zu 30 Prozent verringern. Die Solaranlage speist die vom Sonnenlicht empfangene Wärme in einem Pufferspeicher. Sie benötigen also einen Kombispeicher, in der sowohl Solar-Wärme als auch Pellet-Wärme fließen kann. Die Pelletheizung wird automatisch hinzu geschaltet, wenn die Solar-Heizung alleine nicht ausreicht. Eine eingebaute Solarsteuerung ermittelt automatisch den Bedarf.

Diese Kombination beider Techniken ist nicht nur effizient und kostensparend, sondern auch sehr umweltfreundlich. Beide Heizungen setzen auf erneuerbare Energien, allerdings hat die Solaranlage keine Emissionen. Daher können Sie die Kombination auch von der BAFA fördern lassen, was den Anschaffungspreis einer Solaranlage reduziert. Bedenken sollten Sie allerdings, dass sich diese Kombination vor allem für automatische und halbautomatische Systeme eignet. Bei Pelletöfen mit Flammenbild sind oft die erforderlichen Kombi-Speicher nicht enthalten. Sonst lohnt sich die Investition aber.