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So bereiten Sie Ihre Heizung auf den Winter 2017/2018 vor: Teil 2

Haben Sie alle Tipps aus unserem ersten Beitrag bereits umgesetzt? Im zweiten Teil unserer Blogserie über das Thema Heizungsvorbereitung für den Winter sprechen wir diesmal über praktische Tipps. Es geht um die optimale Temperatur-Regulation für Ihre Räume und das richtige Lüften. Zusammen mit einem gut funktionierenden Heizungssystem können Sie dadurch jedes Jahr viel Geld bei den Heizkosten einsparen. 

So stellen Sie die Temperatur für Ihre Heizung optimal ein

Es gibt ja viele Möglichkeiten, um über die Heizperiode verteilt hinweg Kosten einzusparen – die richtige Regulation der Temperatur gehört definitiv dazu. So können Sie beispielsweise Ihre Wohlfühltemperatur leicht senken. Es geht hierbei lediglich um 1 Grad Celsius – diesen Unterschied merkt man im Raum kaum, spart Ihnen aber insgesamt bereits rund 6 % Ihrer Heizkosten. Wenn Sie dies auf das Jahr hochrechnen, kommt schon ein hübsches Sümmchen zusammen und dabei haben Sie nicht einmal gefroren. Um diesen Trick jedoch sinnvoll umsetzen zu können, ist ein Raumthermostat eine wichtige Voraussetzung. 

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Räume nicht auskühlen lassen – also die Heizung nachts oder bei Ihrer Abwesenheit nicht komplett ausschalten oder abdrehen. Damit könnten Fußboden, Wände und auch die Decken komplett auskühlen, welche Sie anschließend mit hohem Energiebedarf wieder aufheizen müssten. Experten empfehlen – drehen Sie nur um maximal 5 Grad Celsius herunter.

Denken Sie über eine sparsame und effiziente Zuheizung nach

Eine weitere sehr gute Möglichkeit, um über den Winter Heizkosten zu sparen und das Heizungssystem zu entlasten, ist der Kauf einer Zuheizung. Wenn Sie dabei auf einen regenerativen und günstigeren Brennstoff setzen, als Ihre Hauptheizung bezieht, dann lohnt sich so eine Anschaffung langfristig gleich doppelt.

Sehr gut als zusätzliche Heizung ist beispielsweise ein Pelletofen geeignet. Dieser kann den Raum schnell erwärmen und überzeugt darüber hinaus auch durch einen sehr hohen Komfort: Automatische Brennstoffzufuhr sowie Tages- und Wochenprogrammierung sind nur einige der Vorteile. Die beliebtesten Marken bei uns im Shop sind beispielsweise MCZ, Palazzetti, Edilkamin oder Austroflamm.

Ein Kaminofen oder ein Kamin mit seinem Kamineinsatz eignet sich ebenfalls als Zuheizung zum Einsparen von Heizkosten. Hier können Sie den urtümlichen Zauber des Feuers genießen. Beide vorgestellte Varianten gibt es auch als wasserführende Ausführungen. Mit einem wasserführenden Kaminofen sowie einem wasserführenden Kamineinsatz oder einem wasserführenden Pelletofen erwärmen Sie nicht nur direkt den Raum, sondern unterstützen Ihren Heizkessel – zum Beispiel eine Pelletheizung – zusätzlich auch mit Warmwasser. 

Lüften Sie richtig – So nutzen Sie die Wärme effizienter

Nicht nur auf das richtige Heizen kommt es an, sondern auch auf das Lüften: Denn nur so kann ein effizienter Luftaustausch erfolgen. Das berühmte Ankippen des Fensters über mehrere Stunden hinweg ist dabei genau der falsche Weg. Dadurch findet kein solider Sauerstoffaustausch statt und ein Großteil der Wärme geht ungenutzt verloren. Der richtige Weg während der Heizperiode ist das Stoßlüften: Öffnen Sie das Fenster vollständig für ca. 5 Minuten. In dieser Zeit kann ein kompletter Luftaustausch stattfinden, ohne dass die Wände dabei auskühlen. So müssen Sie im Anschluss den Raum nicht wieder vollständig aufheizen. Machen Sie sich keine Sorgen – beim Stoßlüften entweicht nur die verbrauchte Luft, die Wärme in Wänden und Möbeln bleibt aber enthalten.

Während dieses Stoßlüftens sollten Sie aber die Heizung aber ausschalten. Das Absinken der Temperatur würde ansonsten nur dazu führen, dass das Thermostat auf maximale Leistung schaltet – dies wollen Sie natürlich nicht beim Lüften.