Skip to main content

Räucherofen Spezial Teil II – Ratgeber zum Kauf

Nachdem wir im letzten Teil bereits die Grundlagen des Räucherns erklärt haben, dreht es sich nun um ein ebenso wichtiges Thema: Worauf sollte ich beim Kauf achten? Welcher Räucherofen passt eigentlich zu meinen Anforderungen und welches Zubehör macht mir das Leben leichter? Wir nehmen Sie in diesem Beitrag an die Hand und zeigen Ihnen einmal, worauf Sie unbedingt achten sollten, denn nichts ist schlimmer als ein teurer Fehlkauf! Teil 1 verpasst?

Worauf sollte ich beim Kauf eines Räucherofens achten?

Hochwertige Räucheröfen gibt es im Onlineshop von ofen.de – Jetzt ansehen >>

Wie bei allem im Leben sollten Sie eine wichtige Grundregel stets beachten: Qualität ist einfach alles! Oder wie der Volksmund sagen würde: Wer billig kauft, der kauft zweimal. Als erstes sollten Sie bei einem Räucherofen auf das verwendete Material achten. Normalerweise besteht dieser aus Blech. Edelstahl ist an sich nicht notwendig, außer der Räucherofen soll ungeschützt im Außenbereich stehen. Dann ist dieses Material natürlich vorzuziehen.

Wichtig ist, dass das Blech mindestens eine Materialstärke von 1,5 Millimeter aufweist. Je dicker desto besser! Denn mit dickeren Außenwänden lässt sich die Temperatur im Räucherofen leichter regulieren. Zudem hält dickeres Blech der Ausdehnung durch die Wärme besser stand, ohne mit der Zeit brüchig zu werden.

Auch die Größe des Räucherofens ist ein wichtiges Kriterium. Desto größer dieser ist, desto leichter lässt sich die Temperatur halten. Gerade beim Kalträuchern ist genügend Raum in der Garkammer von Wichtigkeit. Hinzu kommt, dass die Größe aber auch auf Ihre Anforderungen abgestimmt sein sollte. Wer jede Woche vierzig Fische räuchert, der braucht einen anderen Räucherofen als jemand, der hin und wieder einen Schinken oder Würste haltbar machen will. Bei letzterem reicht sogar ein kleines Tischmodell.

Die Verarbeitung ist immer entscheidend

Ein kritischer Blick auf die Verarbeitung des Räucherofens ist bei jedem Kauf absolute Pflicht! Einen ersten Blick sollten Sie auf die Schweißnähte werfen. Diese sollten komplett durchgängig und stets sauber sein. Weiterhin sollten keinerlei Unterbrechungen vorhanden sein, da sonst über diese Stelle Wärme und Rauch verloren gehen könnten. Zudem neigen solche Schweißnähte zum Reißen bei steten Temperaturausdehnungen.

Ein zweiter Blick sollte dann auf die Scharniere geworfen werden. Diese sollten ausreichend dimensioniert sein und einen stabilen Eindruck vermitteln. Gerade die Scharniere werden bei einem Räucherofen besonders belastet. Zudem sollten Sie diesen auf seinen sicheren Stand hin prüfen. Bei billigen Modellen reicht es schon oftmals aus nur die Tür zu öffnen, um den Räucherofen bedrohlich zum Wackeln zu bringen. Niemand möchte beim Räuchern erschlagen werden.

Worauf sollte bei der Ausstattung nicht verzichtet werden?

Jeder Räucherofen besteht im Prinzip aus zwei Teilen. In der Feuerkammer werden die Holzspäne oder die Holzchips entzündet, welche für die Wärme und den Rauch sorgen. In der Garkammer hängt die Räucherware. Beide Bereiche müssen unbedingt voneinander durch ein Blech und eine Tropfschale getrennt sein. Weder darf Fett oder Bratensaft in die Feuerkammer gelangen, noch darf die Hitze direkt in die Garkammer strömen. Beides würde die Qualität der Räucherware erheblich mindern.

Woran wollen Sie Fleisch, Würste oder Fische zum Räuchern aufhängen? Dafür brauchen Sie geeignete Stangen und Haken. Bei Filets empfiehlt sich zudem ein spezieller Korb oder ein Regalboden, auf welchen diese einfach gelegt werden können. Ansonsten würden diese zerfallen und Sie hätten nur wenig Freude damit.

Auch ein Fachbuch zum Räucherhandwerk kann nicht schaden. Es wird gerade am Anfang oft passieren, dass Sie nochmal etwas nachlesen müssen. Zwar stehen viele Informationen auch im Internet, doch wie viele Menschen haben direkt neben dem Räucherofen einen Computer stehen? Ein Buch hat man da viel schneller zur Hand!