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Pizzaofen – Das Multitalent für Experimentierfreudige

Ein eigener Pizzaofen ist für viele Menschen ein Wunsch, den es irgendwann zu erfüllen gilt. Ein toller Steinofen, der das echte italienische Lebensgefühl vermittelt und den knusprigen, dünnen Boden für eine selbst gebackene Pizza mit dem Wunschbelag liefert, soll es sein – schließlich schmeckt keine Pizza besser als selbst gemachte. Im Garten ist ein gemauerter Pizzaofen ein echtes Schmuckstück – dabei bietet er sich nicht nur zum Herstellen von leckerer Steinofenpizza an. Wir stellen Ihnen diesen besonderen Holzbackofen mit seinem damit verbundenen Lebensgefühl einmal näher vor.

Ein traditioneller Ofen für herzhafte Speisen

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Im Grunde genommen ist der einfache, aber wirkungsvolle Aufbau eines Pizzaofens seit Jahrhunderten bekannt. Die Brennkammer liegt im hinteren Bereich des Ofens und dient dazu, dass die Flammen quer durch den Innenraum ziehen. Durch die komplette Bauform ist die Backkammer relativ schnell aufgeheizt und einsatzbereit. Es existieren sowohl Modelle, die für eine Pizza geeignet sind, als auch Öfen, die mehrere Pizzen parallel backen.

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Die Vorderseite der Brennkammer besitzt eine Holzbackofentür aus Metall. Die entwickelte Hitze wird von den Schamottesteinen aufgenommen und für eine andauernde Nutzung gespeichert – Schamotte ist eine für den Ofenbau oft genutzte Tonart, die sich durch ihre ausgesprochen hohe Wärmespeichereigenschaft auszeichnet. Von Vorteil sind natürlich Pizzaöfen, welche mit einem Thermometer ausgestattet sind: So können Sie die Temperatur im Ofen kontrollieren, ohne die Tür zu öffnen und wertvolle Wärme ausströmen zu lassen.

Dass die Brennkammer gleichzeitig die Backkammer ist, ist für das Backen an sich übrigens unerheblich – bis zum Backen der Pizza ist  nur noch Glut vorhanden. Aus diesem Grund sollte direkt beim Anfeuern eine möglichst hohe Temperatur erzeugt werden, indem in der Backkammer ein kleines Holzfeuer gelegt wird, auf welches immer mehr nachgelegt wird. Zum Aufheizen bis zur idealen Backtemperatur sollten Sie ungefähr zwei Stunden einplanen. Wenn die ideale Temperatur erreicht ist, wird das Feuer bereits weit heruntergebrannt sein: Sie können nun entweder einen Rest Glut im Ofen lassen oder das Feuer mit der Glut herausnehmen – die Schamottesteine sind so aufgeheizt, dass sie ohne Probleme Teigwaren durchbacken können.

Wenn die Pizza zum Standard wird: exotische Brote und Roastbeef aus dem Pizzaofen

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Ein Steinofen eignet sich selbstverständlich nicht nur für die Zubereitung knuspriger Pizzen – auch Brot und Brötchen gelingen in einem Pizzaofen wunderbar, Sie müssen lediglich auf eine geringere Temperatur Acht geben, da Brot und Brötchen eher eine konstante und geringere Temperatur über längere Zeit benötigen. Über die Wärmespeicherfähigkeit der Schamottesteine ist diese Regulation jedoch problemlos möglich.

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Auch exotische Teigwaren aus anderen Ländern lassen sich im Pizzaofen backen: mexikanische Tortillas oder indisches Pita und Naan Brot sind nicht nur interessant auszuprobieren, sondern liefern auch einen tollen Dreh für einen Abend mit Freunden. Wer seine Gäste mit etwas ganz Verrücktem aus dem Steinofen begeistern möchte, gart im Ofen einmal Roastbeef: durch die indirekte Garmethode ist es nach maximal einer Stunde wunderbar durchgegart und zart.

Wenn Sie sich einen Pizzaofen aus Schamottesteinen anschaffen möchten, haben Sie viele Jahre Freude an diesem traditionellen Backgerät. Es liefert nicht nur herzhafte, selbst gemachte Pizzen, sondern eignet sich durch die indirekte Wärme auch wunderbar für andere Teigwaren und das indirekte Garen von Fleisch – ein wahrer Kombi für Küchenexperimente, die Sie, Ihre Familie und Ihre Gäste begeistern werden.