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OPEC reduziert Fördermenge – Werden Gas und Heizöl jetzt wieder teurer?

Lange war dieses Abkommen umstritten, doch nun ist es amtlich: In den kommenden sechs Monaten wollen die OPEC die Fördermenge von Erdöl und Erdgas reduzieren. Pro Tag werden damit bis zu 1,2 Millionen Barrel weniger gefördert. Was bedeutet das für Sie als Verbraucher? Werden die Preise für Erdöl und Erdgas in Zukunft jetzt dauerhaft steigen? Welche alternativen Energieträger gibt es für das Heizen? In diesem Beitrag erfahren Sie es!

  • Preise für Heizöl und Gas werden voraussichtlich steigen
  • Wie haben sich die Heizölpreise in den letzten Jahren entwickelt?
  • Solarthermie & Holzheizungen und Zuheizen mit einem Kaminofen wasserführend oder auch einem Kamineinsatz wasserführend als günstige Alternative

Was ist passiert? Welche Folgen sind absehbar?

bohrplattform

Bereits 2008 hat die OPEC die Fördermengen für fossile Brennstoffe künstlich reduziert. Die Folge war ein Preisanstieg für Öl und Gas um 8 Prozent. Seit Jahren befinden sich die Preise für diese Energieträger durch die schwache Weltkonjunktur in Folge der Weltwirtschaftskrise in einem Tiefflug. Dies traf die OPEC-Staaten besonders hart, da deren Wirtschaftsleistung eng mit dem Export dieser fossilen Brennstoffe verknüpft ist.

Daher haben sich diese Staaten, welche rund ein Drittel des weltweiten Erdöls und Erdgases fördern, zu einer künstlichen Verknappung der Fördermenge entschieden. Die Folgen werden die gleichen sein wie bereits im Jahre 2008: die Preise werden steigen. Zudem sind Erdöl und Erdgas fossile Brennstoffe, welche nur in einem begrenzten Umfange zur Verfügung stehen. Langfristig werden die Preise als auch durch eine natürliche Verknappung der Fördermenge immer teurer werden.

JahrPreis von 100 Liter Heizöl
01.01.2008
71,42 €
01.01.201059,45 €
01.01.201287,60 €
01.01.201481,45 €
01.01.201643,27 €

Die Alternative: regenerative Brennstoffe aus Holz

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Seit Jahren ist ein Trend in Deutschland erkennbar, welche nicht nur aus der politisch motivierten Energiewende resultiert. Immer mehr private Haushalte steigen auf eine Heizung um, die mit Holz oder mit Pellets befeuert wird. Oder es wird mit einem Pelletofen oder einem Kaminofen sowie mit einem Kamin mit seinem Kamineinsatz zugeheizt. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. Im Gegensatz zu Erdöl oder Erdgas ist Holz ein regenerativer Brennstoff, welcher beinahe in unendlicher Fülle vorhanden ist. Dementsprechend sind die Preise stabil und liegen im Durchschnitt auch unterhalb der fossilen Brennträger.

Neben den finanziellen Aspekten punktet Holz auch hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. Der Baum braucht für sein Wachstum Kohlenstoffdioxid, welches er aus der Luft aufnimmt. Wenn Sie nun Holz in Ihrer Heizung verbrennen, dann werden nur so viele Schadstoffe ausgestoßen, wie der Baum zuvor aufgenommen hat. So sparen Sie Geld und schonen gleichzeitig die Umwelt.

Wärme vom Dach: eine Solarthermie heizt das Haus

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Informieren Sie sich in unserem Shop über regenerative Heizmethoden

Auf immer mehr Dächern in Deutschland sind mittlerweile Solarthermie Anlagen zu sehen. Dies ist auch kaum verwunderlich, denn in Kombination mit einer Pelletheizung, Holzvergaser oder einem Pelletofen wasserführend ist eine Solarthermie ein wahres Effizienz-Wunder. Über die Sonnenkollektoren erhitzt die Sonne eine Trägerflüssigkeit, welche durch eine separate Pumpe beständig umgewälzt wird. Die so gewonnene Wärme wird zur Unterstützung der Zentralheizung und zur Bereitung von warmem Wasser eingesetzt. Auf diese Weise lassen sich nachhaltig und effizient die Betriebskosten für die Heizung senken.