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Die Lieblingsöfen der Redaktion: Christian spricht über den Koppe Legano

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Kaminöfen oder Pelletöfen. Jeder Hersteller versucht zudem durch neue technische Innovationen hervorzustechen. Es steht zwar außer Frage, dass ein wasserführender Kaminofen oder einer mit Luftkanal-System sehr praktisch sein können, aber ich mag es dann doch einfacher. Mein Motto lautet: Je weniger Technik, desto weniger kann auch kaputt gehen. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum der Koppe Kaminofen Legano mein absoluter Favorit ist.

Frei nach Goethe: in die Ecke, Ofen! Ofen!

Gerade in den kälteren Jahreszeiten kann ich mir nichts Schöneres als ein prasselndes Holzfeuer im Kamineinsatz vom Kamin oder im Schwedenofen am Abend vorstellen. So schön das auch sein mag, so will ich dann doch nicht einen Großteil meines Wohnzimmers für einen riesigen Kaminbausatz opfern. Mit dem Legano von Koppe muss ich das auch nicht, denn er wurde speziell als Eck-Modell designed.

Die Sichtverglasung ist dabei ein echter Hingucker, denn dieser ist in der Mitte um 90° gewinkelt. Dadurch wirkt das Feuer noch plastischer. Andere Eck-Modelle haben oftmals nur eine glatte Scheibe, was ich dann doch recht langweilig finde. Auch, dass die Sichtverglasung ohne einen Rahmen auskommt, finde ich sehr gut. Dadurch wirkt das Design gleich viel moderner und offener.

 

Der Klassiker am Ofen: Verkleidung aus Naturstein

Koppe Legano Kaminofen im Shop von ofen.de anschauen

Viele mögen das anders sehen, aber bei mir gehören Natursteine zu einem Kaminofen,  wie das Bier zum Grillen. Auf beides möchte ich da nicht verzichten. Ich kann mich einfach nicht mit Modellen anfreunden, die auf einen nackten Stahl-Korpus setzen. Das ist nicht nur langweilig, sondern sieht für mich auch viel zu steril aus. Zum Glück kann der Legano von Koppe neben einer Topplatte auch noch mit Seitenelementen aus Serpentinstein verkleidet werden.

Dies verleiht dem Ofen eine rustikale Komponente, welche hervorragend mit der rahmenlosen Sichtverglasung harmoniert. Ich finde diesen Kontrast bezeichnend für sämtliche Feuerstätten unserer Zeit: Das Heizen mit Holz ist zutiefst archaisch und rustikal, aber dennoch werden auf diesem Gebiet nach wie vor große technische Innovationen hervorgebracht. Dieser scheinbare Anachronismus soll für mich auch im Design eines Kaminofens sichtbar sein!

 

Lüften beim Heizen? Nein, Danke!

Ein brennender Holzscheit in einem Schwedenofen von AA-Kaminwelt

Brennendes Kaminholz in einem Schwedenofen

Genug von der Optik, kommen wir nun zur Technik. Neben einer passenden Nennwärmeleistung und einem entsprechend hohen Wirkungsgrad, kommt es mir bei einem Kaminofen vor allem auf eine Sache an: heizt er unabhängig von der Raumluft? Bei dem Legano von Koppe ist dies zutreffend, da er über eine externe Verbrennungsluftzufuhr verfügt.

Daher kann ich mit diesem Kaminofen ganz entspannt das Feuer genießen, ohne dabei ständig über die Fenster eine Stoßlüftung zu betreiben. Schließlich wird der Sauerstoff für die Verbrennung von außerhalb des Hauses zugeführt und nicht einfach dem Wohnraum entnommen. Das hat gleich zwei Vorteile: ich habe immer ein angenehmes Raumklima ohne stickige Luft und gleichzeitig geht mir dadurch keine Wärme beim Lüften verloren.