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Kann ich für meinen Pelletofen BAFA-Förderung bekommen?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat seit April 2015 eine verbesserte Förderung für Biomasseanlagen ins Leben gerufen, von der schon viele Verbraucher profitiert haben. Doch nach wie vor ist es gar nicht so einfach, sich in die umfassenden Fördermaßnahmen hineinzudenken und aus den vielen Tabellen schlau zu werden. Teilweise kursieren auch zahlreiche Gerüchte im Netz zu dem Thema die schlichtweg falsch sind. Wir wollen etwas Licht ins bürokratische Dunkel bringen und machen das ganz konkret an einem Beispiel fest, dass viele Leser unseres Blog interessieren dürfte: Bekomme ich für einen ganz normalen Pelletofen eine Förderung von der BAFA?

Werden Pelletöfen gefördert?

bafa-fuer-einen-pelletofen

Um die Frage kurz und schmerzlos zu beantworten: Nein, für einen ganz normalen Pelletofen gibt es keine Förderung vom Staat. Mit ganz normal meinen wir einen luftgeführten Ofen. Warum das so ist, liegt wahrscheinlich daran, dass die BAFA einen normalen Pelletofen nicht als essentiellen Teil einer Heizungsanlage betrachtet. Er ist ja schließlich nicht daran angeschlossen.

Jetzt könnte man ja argumentieren, dass es zum Beispiel Pelletöfen von gibt, die ein Warmluftverteilungssystem besitzen. Die Geräte von MCZ und Edilkamin sind da ein gutes Beispiel. Hier wird die erzeugte Wärme mit mehreren Rohren in andere Räume geleitet. So gesehen, entspricht der Pelletofen ja schon einer kleinen eigenständigen Heizanlage. Aber leider wird dieses Argument in der Praxis nicht mit berücksichtigt.

Worauf kommt es dann an?

wasserfuerhender-pelletofen

Der ausschlaggebende Punkt, mit dem eine staatliche Förderung steht und fällt, ist die sogenannte Wasserführung. Der Pelletofen muss über eine integrierte Wassertasche, also über einen Warmwassertauscher verfügen. Die Hitze des Feuers wird genutzt, um Wasser zu erwärmen. Dieses kann dann beispielsweise dazu verwendet werden, um den Pufferspeicher im Keller mit Energie zu versorgen. Von da aus steht die Energie überall im Heizungssystem zur Verfügung.

Große Irreführung bei Pelletöfen

Pelletfeuer-Ambiente

Richtig verwirrend wird es aber erst dann, wenn man sich überlegt, dass ein wasserführender Pelletofen auch direkt an die Heizkörper angeschlossen werden kann. In diesem Fall passiert nämlich das Gleiche, wie bei den kanalisierbaren Pelletöfen, die wir bereits vorher angesprochen haben. In beiden Fällen wird der Ofen nur dazu verwendet, um mehrere Räume zu heizen, nicht jedoch, um die komplette Heizungsanlage zu unterstützen. Beide machen also im Prinzip das Gleiche: bei dem einen gibt es die Förderung, bei dem anderen nicht.

Wenn Sie also unbedingt eine staatliche Förderung haben möchten, dann sollten Sie gezielt nach wasserführenden Pelletöfen und Pelletheizungen Ausschau halten. Generell ist die zugrundeliegende Technik aber sehr sauber und effizient.

Woher weiß ich, ob mein Wunsch-Ofen von der BAFA gefördert wird?

Um wirklich sicher zu gehen, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mehrere Listen geschaffen und öffentlich zugänglich gemacht. Dort können Sie einsehen, welche Geräte definitiv eine Förderung erhalten. Bei den Pelletöfen sollten Sie hier nachschauen und sich dann über gezielt informieren.

Tipp: Bei uns im Onlineshop von ofen.de haben wir alle förderfähigen Geräte auf der Produktseite mit einem kleinen Banner markiert. Dadurch wissen Sie sofort auf dem ersten Blick, ob der Ofen zur Förderung taugt oder nicht. Zum Beispiel bei den MCZ Pelletöfen, Edilkamin Pelletöfen, Dal Zotto Pelletöfen und bei den Palazzetti Pelletöfen:

meg piu

Mit diesen Infos ausgestattet wissen Sie genau, für welchen Ofen Sie wie viel Geld bekommen würden.

Wichtig

Den Antrag zur Förderung müssen Sie bei der BAFA stellen, noch bevor die Handwerker ihre ersten Arbeiten ausgeführt haben. Sonst gibt es kein Geld. Kümmern Sie sich also am besten zeitnah um die Förderanträge. Dann gibt es auch später keine Probleme.