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Kaminplanung leicht gemacht: Die Checkliste

Ordnung ist das halbe Leben – diese Weisheit gilt auch für die Kaminplanung. Lesen Sie hier Step by Step, wie Sie Ihren Traum vom eigenen Kamin mit dem richtigen Plan verwirklichen können. Wir  3 Schritten zum eigenen Kamin.

1.      Das erste Beratungsgespräch

kaminplanung-beim-experten

Als erstes sollten Sie sich professionelle Beratung holen. Es empfiehlt sich ein bis zwei Ofenbauer zu Rate zu ziehen.

Im Gespräch sollten die folgenden Punkte angesprochen werden:

  • Der Grundriss Ihres Hauses bzw. des Stellraumes
  • Der Zustand des Schornsteines, falls einer vorhanden ist (Lage/Art/Durchmesser)
  • Eine Wärmebedarfsberechnung für das Haus oder den Stellraum aufgestellt werden

Das weitere Vorgehen richtet sich auch im Wesentlichen danach, ob Sie einen Neubau oder Bestandsbau mit einem Kamin versehen wollen, und ob bereits ein Schornstein vorhanden ist oder ein Edelstahlschornstein nachgerüstet werden muss.

2.      Wünsche und Möglichkeiten klären

kundenberatung-kamin

Sie haben einen Ofenbauer Ihres Vertrauens gewählt und nun geht es um Ihre konkreten Wünsche an den Ofen.

Wesentliche Fragen, die Sie schon im Vorfeld und im konkreten Planungsgespräch klären sollten:

  • Welchen Standort wünschen Sie sich für Ihren Kamin inklusiv Kamineinsatz und welcher ist bautechnisch möglich?
  • Wie sehen Ihre Lebensumstände und die voraussichtliche Nutzung des Ofens aus? (gelegentliche Nutzung zur Gemütlichkeit oder häufige Nutzung als Wärmequelle)
  • Welches Design und welchen Aufbau vom Ofen oder Kaminbausatz wünschen Sie sich? (Verkleidung? –Specksteinofen)
  • Ist Ihnen eine schnelle und starke Wärmeleistung (Konvektionsofen oder Pelletofen) oder eine lang anhaltende und milde Wärmeleistung (Speicherofen, Grundofen) wichtig?
  • Ist ein wasserführender Kaminofen oder ein wasserführender Pelletofen zur Heizwasserunterstützung für Sie interessant?
  • Wollen Sie eine externe Verbrennungsluftzufuhr nutzen? (In Niedrigenergie- und Passivhäusern ist dies Vorschrift)
  • Gibt es andere Be- und Entlüftungssysteme wie eine starke Dunstabzugshaube in der Küche? (Gegebenenfalls ist dann ein Unterdruck Controller-Sicherheits-Abschalter notwendig)
  • Was ist bezüglich der Sicherheit und des Brandschutzes zu beachten?

Ein guter Ofenbauer wird Sie in allen Fragen beraten und Ihnen bei der Wahl des richtigen Ofenmodells unterstützen.

3.      Die Kaminabnahme vom Schornsteinfeger

Schornsteinfeger

Nach der Montage des Kaminofens ist eine Abnahme vom Schornsteinfeger notwendig, um den Brandschutz sicherzustellen und ihn sachgemäß in Betrieb nehmen zu dürfen. Eine Erstabnahme durch den Schornsteinfeger ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Kamins. Ein Feuerstättenbescheid wird bei der Erstabnahme ebenfalls ausgestellt. Hier wird vermerkt, wie oft der Schornstein gekehrt werden muss. Je nach Nutzung und Modell ist dies 1- bis 3-mal im Jahr notwendig.

Weitere regelmäßigeTätigkeiten des Schornsteinfegers sind:

  • Die Feuerstättenschau (zwei Mal in sieben Jahren)
  • Die Begutachtung des Brennstoffes und die Prüfung der Holzfeuchte

Ihr Schornsteinfeger ist auch immer der erste Ansprechpartner, wenn Probleme oder Fragen im Betrieb Ihres Kaminofens auftreten.