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Darf der Kamin wieder brennen? Helgoland hat entschieden

Der Streit um den Kaminofen auf Helgoland scheint jetzt vorüber: Am 06. November fand auf der beliebten Nordseeinsel der lange angekündigte Bürgerentscheid statt. Hintergrund war ein rechtsgültiges Urteil der Gemeindevertretung, die den Bewohnern der Insel die Nutzung von einem Kamin mit seinem Kamineinsatz und dem Pelletofen aller Art seit Juli 2016 verboten hat. Wie die sich die Helgoländer entschieden haben und welche Folgen das Ergebnis jetzt hat – das lesen Sie hier.

Kamine dürfen wieder befeuert werden

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Die Liebhaber vom Ofen und vom Kaminbausatz haben sich durchgesetzt. Insgesamt fiel das Ergebnis der Abstimmung aber relativ knapp aus: 54 % sprachen sich für ein Ende des Verbots aus.

Es ist Offensichtlich, dass die Bürger geteilter Meinung sind. Auf der einen Seite gibt es ca. 80 Feuerstätten auf der Insel. Auf der anderen Seite stehen CO2- & Feinstaubgegner. Die Holzfeueranlagen würden wohl die Luft verpesten und den Tourismus gefährden. Viele Anwohner und Besitzer von liefen gegen diese Argumentation Sturm. Die Anzahl der Kaminöfen seien viel zu gering, um eine tatsächliche Verschlechterung der Inselluft zu bewirken.

Dauerhafte Lösungsansätze gesucht

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Da das Ergebnis so knapp ausgefallen ist, geht die Diskussion natürlich weiter. Doch das eigentliche Problem wird dabei unserer Meinung nach ignoriert. Die Summe von 80 Kaminöfen auf der Insel Helgoland ist gegenüber den elf Millionen Anlagen deutschlandweit unerheblich. Viel entscheidender seien eine moderne Technik und der richtige Umgang damit. Alte Kaminöfen und alte Schwedenöfen seien tatsächlich ein Umweltrisiko, da sie Feinstaub und Co2 ungefiltert in die Luft schleudern.

Doch die Kaminbranche ist heute sehr umweltbewusst und stattet die Öfen mit sauberer und klimaschonender Technik aus. Die Erwartungen an saubere Brennanlagen sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Aber auch der falsche Umgang mit den Kaminöfen kann zu einer gesteigerten Umweltbelastung beitragen. Das Heizen mit zu feuchtem Holz ist ein typischer Fehler, den Nutzer immer wieder machen.

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Dabei steigen nicht nur die Kosten beim Betrieb in die Höhe, sondern auch die Abgaswerte. Zu langsames Verbrennen des Holzes kann ebenfalls ein Grund für höhere Schadstoffwerte sein, da die starke Rauchsäule zusätzliche Schadstoffe in die Umwelt bläst.

Solche Fehler sind vermeidbar!

Um Kaminfreunde und Kamingegner zu versöhnen, gibt es unserer Meinung nach nur einen sinnvollen Weg: Austausch von Altgeräten durch moderne Feuerstätten. Gleichzeitig sollten auch die Regeln für effizientes Heizen eingehalten werden. Nur dann sind Kaminöfen, Speicheröfen oder auch Specksteinöfen wirklich sauber und gemütlich. Das Bild oberhalb zeigt einen Lotus Kaminofen. Dieser Lotus Ofen wiegt ca 350 Kg und braucht nur 2 mal am Tag befeuert zu werden. Die Wärme gibt der Lotus Speicherofen aber den ganzen Tag ab. Das ist doch eine Alternative.