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Kaminholz kaufen – Tipps für sichtbar gutes Holz und gute Preise

Kaminholz erzeugt laufende Kosten beim Betrieb von einem Kaminofen oder Kaminbausatz. Diese können auf den ersten Blick für die Menge sehr hoch erscheinen.  Jedoch ist es merklich günstiger, als der Verbrauch von Öl und Gas. Auch die Qualität spielt beim Brennholz eine wichtige Rolle. Die erhöhte Nachfrage durch immer mehr Nutzer von einem Kamin lässt den einen oder anderen Verkäufer auch qualitativ schlechteres Holz für viel Geld an den Mann bringen. Wir haben einige Tipps für Sie, wie Sie das beste Kaminholz kaufen und zu den besten Konditionen erstehen können.

Regional ist optimal!

Billiges-Kaminholz

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihr Brennholz über einen Händler vor Ort zu beziehen, dann sollten Sie das auch nutzen. Verfügt der Händler über eine Zertifizierung und über Gütesiegel für sein Holz? Sehr gut! Achten Sie auf nachhaltig angebautes Holz – Raubbau und Rodungen von Urwäldern sind es nicht wert, billiges Holz zu kaufen. Lassen Sie sich das angebotene Brennholz zeigen und werfen Sie auch einen Blick auf die Arbeitsweise des Holzlieferanten. Fallen Ihnen verschimmelte Stellen am Holz auf, oder Stockflecken? Dann sind die Lagerbedingungen wohl nicht besonders gut. Bei schimmelndem Holz ist nicht nur der Heizwert beeinträchtigt, die Pilzsporen verteilen sich über die Luft auch im Haus.

Brennholz ist nicht gleich Brennholz

Tipps-Kaminholz-Kauf

Achten Sie darauf, trockenes Holz zu kaufen. Erstens können Sie dies gleich in der kommenden Heizsaison nutzen, da es bereits ideale Restfeuchtewerte hat, um den Heizwert nicht zu beeinträchtigen. Zweitens ist trockenes Holz leichter als feuchtes – verkauft der Händler das Brennholz nach Gewicht,dann zahlen Sie bei feuchtem Holz drauf und erhalten weniger für Ihr Geld. Meistens wird das im Handel erhältliche Holz aber nach Festmeter, Raummeter & Schüttraummeter verkauft. Auch hier lohnt sich ein Vergleich!

Kaminholz-Preise-Vergleichen

Frisch geschlagenes Holz ohne ausreichende Lagerzeit sollte immer günstiger angeboten werden. Außerdem vermeiden Sie bei trockenem Holz eine hohe Schadstoffemission. Bis zu 20% Restfeuchtigkeit sind in Ordnung. Das Verbrennen von Holz im Kamineinsatz mit mehr als 25% Restfeuchte ist gesetzlich verboten. Wenn Sie die Möglichkeit zur Lagerung haben, spricht natürlich nichts gegen frisches, günstiges Holz – nach 6-24 Monaten ist es bereit für seinen Einsatz im Kamin.

Neben dem Hinweis für trockenes Holz lohnt es sich auch, einen Blick auf die Holzart zu werfen: Hartholz brennt besser als Nadelholz. Ist ihre Holzfuhre mit Weichholz durchmischt, wollte sich der Händler bereichern. Lassen Sie sich die Qualität des Holzes bescheinigen und messen Sie notfalls die Restfeuchtigkeit selbst nach.

Zusätzliche Kosten beim Kaminholz kaufen absprechen

Kaminholz-regional-kaufen

Bekommen Sie Ihr Holz angeliefert, sollten Sie vorher die Konditionen absprechen. Es kann ein unangenehmes Zusammentreffen sein, wenn Ihre Lieferung da ist und Ihnen nun ein Wucherpreis für die Anlieferung in Rechnung gestellt wird. Überprüfen Sie sofort nach der Lieferung (am besten in Anwesenheit des Lieferanten) die Menge und die Qualität – reklamieren Sie später, haben Sie wenig Aussicht auf Erfolg. Natürlich sind die jetzigen Schüttraummeter in geschichtete Raummeter umzurechnen. Eine Abweichung von +/+ 5% ist in Ordnung und kommt manchmal vor

Dass Sie als Holzkäufer Preise vergleichen und dabei auf den Grundpreis pro Raummeter oder kg eingehen sollten, ist selbstverständlich. Lassen Sie sich auch Angebote von mehreren Händlern machen. Vielleicht wohnen Sie auch nah an einem Wald und können einen Motorsägen-Schein erwerben? Wenn die Möglichkeit zum selber schlagen haben, kommen Sie damit am günstigsten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Forstamt, was Sie benötigen. Meistens ist es der Motorsägen-Schein und die Erlaubnis zum selber schneiden im Wald. Für Intensivnutzer eines Kamins eine lohnenswerte Sache!