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Heizungs-Check: BAFA-Förderung ab 2016

Arbeitet meine Heizung wirklich effizient und wirtschaftlich? Genau diese Frage stellen sie viele Hausbesitzer immer wieder. Damit man wirklich Gewissheit hat, hilft eigentlich nur ein professioneller Heizungs-Check. Doch viele Verbraucher schrecken vor den Kosten zurück: Wieder eine Ausgabe mehr. Sinnvoll ist die Überprüfung der Heizungsanlage allemal. Das hat auch der Staat erkannt und beschlossen: Ab 2016 gibt es voraussichtlich 80 Euro BAFA-Förderung dazu. Alle Infos zu dem neuen Konzept lesen Sie im folgenden Beitrag.

Was ist der Heizungs-Check?

Heizungs-Check

Der Heizungs-Check schaut besonders auf die Wirtschaftlichkeit aller Komponenten: Wo gibt es Probleme, wo kann nachgebessert werden und welche sinnvollen Lösungen gibt es? Zuerst wird der Wärmeerzeuger an sich bewertet. Es geht um Abgaswerte, Energieverluste und die Regelung des Thermostats. Anschließend wird unter die Lupe genommen, wie die Wärme zu den Heizkörpern gelangt. Besonderer Fokus liegt dabei auf möglichen Verlusten bei den Rohrleitungen. Und schließlich werden beim Heizungs-Check auch noch die Heizkörper und ihre Funktionalität bewertet. Ziel ist es immer, Möglichkeiten zur Einsparung und Heizkostensenkung aufzuzeigen.

Mit diesen Kennzahlen können Sie dann gezielt Ihre Heizungsanlage wieder auf den neuesten Stand bringen. Die Modernisierung einer älteren Anlage hilft Ihnen dabei, dauerhaft Heizkosten besser in den Griff zu bekommen – ohne sich dabei gleich eine neue Heizung kaufen zu müssen.

Eigentlich eine sinnvolle Sache oder? Und genau deshalb bekommen die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ab 2016 voraussichtlich 80 Euro wieder vom Staat zurück. Die genaue Summe steht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht fest.

Wie bekomme ich die Förderung?

BAFA-Foerderung-beantragen

Das ist eigentlich recht einfach: Es ist geplant, dass der Heizungsbauer per Smartphone eine Online-Meldung für den Förderantrag bei Ihnen machen kann. Das Protokoll, sowie alle nötigen Anlagen und die Unterschrift sollen ebenfalls per Internet übermittel werden.

Auf eine Sache müssen Sie aber achten, sonst gibt es kein Fördergeld: Heizungs-Checker müssen jetzt eine neue Schulung absolvieren, um die Überprüfung durchführen zu können. Bislang waren etwa 5.000 Personen dazu berechtigt. Fragen Sie also vorher bei Ihrem Heizungsbauer nach.

Bildquellen: ZVSHK