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Bild mit 3 Architekten und Ambientebild des Gaskamins DRU Maestro

Hausbau samt Kamin leicht gemacht

Ein Kamin spendet wohlige Wärme und wertet ein Zimmer durch das entspannende Flackern des Feuers auf. Dass man mit dem Beheizen eines Kamins, Heizkosten reduzieren kann, ist ja bekannt. Wenn Sie die erholsame Wirkung eines Kamins auch bei sich zu Hause genießen möchten und einen Neubau planen, dann sollten Sie den Kamin oder Kaminofen schon von Anfang an mit konzipieren. Dabei gilt es einiges zu beachten.

Um die beim Verbrennen entstehenden Rauchpartikel abzuführen, muss der Kamineinsatz über das Ofenrohr an einen Schornstein angeschlossen werden. Am besten wenden Sie sich schon während der Planung Ihres Hauses an den Bezirksschornsteinfeger, da dieser die Bestimmungen kennt. Zudem gilt es, einen passenden Raum für den Kamin oder Kaminbausatz zu finden. Dabei muss die Grundfläche des Zimmers, in dem der Ofen stehen soll, über zwölf Quadratmeter bemessen und darf nicht durch Ventilatoren oder eine Lüftungsanlage entlüftet werden. Unter dem Kamin muss sich eine spezielle Dämmschicht, zum Beispiel Wärmedämmplatten von Silca befinden. Reicht die Feuerstelle sehr weit hoch, dann sollte auch eine entsprechende Deckenverkleidung angebracht werden. Zudem dürfen in der hinter dem Kamin befindlichen Wand keine elektrischen Leitungen verlegt werden. Gleiches gilt auch für die Decke darüber.

Was Sie sonst noch benötigen

Wenn Sie nicht beim Hausbau selbst, sondern erst später einen Kamin einbauen möchten, so gilt es später, den Schornstein oder Edelstahlschornstein vor Witterungseinflüssen zu schützen. Dafür eignen sich spezielle Schornsteinaufsätze, die  vor Wasser und Kälte schützen. Zugleich wird so auch verhindert, dass Regen und Schnee in die Schornsteinöffnung gelangen und die Anlage schädigen.

Insgesamt sollten Sie schadstoffarme Kamine mit moderner Technik bevorzugen. Um die Abgaswerte positiv zu beeinflussen, ist es zudem wichtig, kein feuchtes Holz zu verheizen. Denn hier müsste nicht nur das enthaltene Wasser erst verdunstet werden, auch die Bildung von Ruß würde gefördert. Ideal sind etwa 20% Restfeuchte im Holz. Diesen Wert können Sie einfach selbst bestimmten. Entsprechende Geräte besitzen Prüfnadeln, die in das Holz gedrückt werden und so den Wassergehalt bestimmen.