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Günstiger Brennstoff für den Kamin: 5 Tipps um richtig zu sparen

Kamine werden in vielen Haushalten immer wieder neu entdeckt und gerne als zusätzlich Wärmequelle verwendet. Sie sind nicht nur optisch ansprechend und verschönern den Wohnraum, sondern sie helfen Nutzern bei der Einsparung von Heizkosten: Das hängt aber entscheidend davon ab, ob es auch ein günstiger Brennstoff ist.

Generell ist es so, dass eine mit Holz betriebene Heizung vergleichsweise günstiger ist, als Erdöl oder Gas. Doch wie können Sie beim Kauf des Brennmaterials für Ihren Kaminofen richtig sparen? Wir haben uns einmal für Sie umgesehen und zeigen Ihnen 5 praktische Hinweise auf mit denen Sie beim Feuerholzkauf profitieren können!

Für unsere Pelletofenbesitzer haben wir zwischenzeitlich auch einen Beitrag verfasst, der nützliche Tipps zum Pelletkauf liefert!

Günstiger Brennstoff will richtig beschafft werden: Unsere Tipps

Der Brennstoff Holz ist sehr vielseitig und wandlungsfähig. Und das können Sie für Ihren Ofen nutzen. Die gängigsten Holzsorten, welche Sie verbrennen können sind beispielsweise: Buche, Eiche, Birke oder Fichte. Viele wissen nicht, dass sie schon bei der Auswahl der richtigen Holzart kräftig sparen können. Im Handel sind die weichen Hölzer und Nadelbäume meist billiger zu haben. Aber sind das auch günstige Brennstoffe? Nein. Harthölzer besitzen zwar rein rechnerisch gesehen einen geringeren Heizwert, haben jedoch eine höhere Dichte und auch Masse. Dadurch lässt sich mit ihnen wesentlich effizienter Heizen – und das lohnt sich.

Tipp 1: Kaufen Sie nicht das billigste Kaminholz, was Sie finden können: Denn billig bedeutet nicht automatisch auch günstig

Billiges-Kaminholz

Ein zweiter Tipp zum Sparen betrifft den Zeitpunkt, wann Sie das Kaminholz kaufen sollten: Unsere Beobachtungen des Marktes haben gezeigt, dass Kaminholz immer im Sommer am günstigsten zu haben ist. Klar: Denn dann ist der Rohstoff im Überfluss vorhanden und die Wenigsten kaufen ihn zu diesem Zeitpunkt. Zwar brauchen Sie dafür eine ausreichende Lagerfläche. Hochgerechnet, lässt sich damit aber ordentlich sparen.

Tipp 2: Kaufen Sie azyklisch. Also immer dann, wenn Sie den Brennstoff gerade nicht benötigen. Dann ist er meistens günstiger

Tipps-Kaminholz-Kauf

Wenn es ein richtig günstiger Brennstoff sein soll, dann empfehlen wir Ihnen die Sache etwas professioneller anzugehen. Vorbereitung ist alles. Holz lässt sich auf dem regionalen Markt an vielen Orten beschaffen. Es gibt zahlreiche Händler, bei denen Sie wenigstens einmal im Jahr vorbeischauen sollten

Tipp 3: Günstiger Brennstoff setzt eine gute Kenntnis des Marktes voraus: Vergleichen Sie die Preise.

Günstiger-Brennstoff-Preise-vergleichen

Ist der Händler mit den besten Konditionen einmal gefunden, ist die Errichtung eines eigenen Holzlagers sinnvoll. Folgende Methode funktioniert am besten: Richten Sie sich drei Lagerplätze ein. Einen für die aktuelle Saison und zwei für die folgenden. Kaminholz braucht etwa zwei Jahre, bis es genug getrocknet ist zur Verbrennung im Kamineinsatz. Diese Lagerzeit lassen sich die Holz-Händler natürlich mitbezahlen. Günstiger Brennstoff beginnt also mit einer rechtzeitigen Beschaffung. Kaufen Sie das Kaminholz dann, wenn es frisch geschlagen und schon zur Trocknung gespalten ist. So kostet es viel weniger. Haben Sie bei sich zu Hause ausreichend Platz und gute Lagerbedingungen, dann steht einem gemütlichen Winter im Warmen nichts mehr im Wege. Außerdem machen Sie sich mit dieser Methode unabhängig von schwankenden Preisen auf dem Holzmarkt. Günstiger Brennstoff heißt also: Nur dann kaufen, wenn er für wenig Geld zu haben ist.

Tipp 4: Eigenes Lager errichten, feuchtes Brennholz kaufen und selbst trocknen – so lässt sich sparen

Günstiger-Brennstoff-Eigenes-Lager-einrichten

Günstiger Brennstoff für Ihren Kaminbausatz und sich nebenbei das Fitnessstudio sparen? Das geht mit dieser Methode: Sie können Ihr Kaminholz auch einfach selber machen! Fragen Sie bei der Verwaltung Ihrer regionalen Waldbestände nach, wo Sie sich selbst Holz aus dem Wald holen dürfen. Auch der Förster kann Ihnen dazu Auskunft geben. Meistens liegen die Stämme schon gefällt am Rand von Wirtschaftswegen. Gegen einen kleinen Betrag dürfen Sie sich hier in der Regel selbst bedienen. Zwar müssen Sie das Holz vorher noch zerkleinern, spalten und trockenen: Günstiger geht es wirklich nicht. Sie werden viel Zeit  an der frischen Luft verbringen und das Kaminholz selber machen ist richtig anstrengend. Ein solides Training, mit dem Sie sich den Gang zur Mukkibude sparen können.

Tipp 5: Kaminholz selber machen schont Geldbeutel und stählt den KörperKaminholz-selber-machen-günstiger-Brennstoff