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Grill-Knigge

Der Grill Knigge: was sich beim Grillen im Freien gehört und was nicht

Schönes Wetter lockt die Menschen in Parks: Picknicks und Sonnenbäder, Spielnachmittage und Aktivitäten gehören zum schönen Wetter im Freien dazu. Auch Grillen mit dem Holzkohlegrill ist für viele Menschen an öffentlichen Orten selbstverständlich – sollte es nicht verboten sein. Doch immer mehr Städte und Kommunen plagt ein Problem: Die mangelnde Bereitschaft, den Abfalls vom Grillabend im Park wegzuräumen. Wir geben Ihnen einfache Tipps und Tricks aus dem Grill Knigge für ein sauberes Grillen – so entsteht im Freien kein Chaos und die Kommunen haben keine Grundlage, zukünftiges Grillen im Park zu untersagen.

Der Grill Knigge: Einfache Regeln – ein gutes Miteinander

Stellen Sie den Grill oder den Kugelgrill nur auf dafür freigegebenen Flächen auf. Erfragen Sie diese am besten bei der Stadt. „Wildes Grillen“ im Stadtgebiet ist verboten und kann mit Geldstrafen belegt werden. Es dürfen ebenfalls keine Schäden an der Grasnarbe entstehen. Der Umwelt zuliebe sollten Sie auch auf Einweggrills verzichten: sie haben nicht nur eine äußerst begrenzte Brenn-Dauer, sondern produzieren auch unnötig viel Müll. Günstige, gut transportierbare Grills sind heutzutage überall erhältlich.transportabler-Grill-Grill-Knigge

Auch bei den Getränken sollten Sie für einen guten Grill Knigge Einweg nicht bevorzugen: Mehrwegflaschen können je nach Material bis zu 40 mal wieder befüllt werden und bieten durch den Pfand auch einen finanziellen Anreiz, sie wieder mit zu nehmen. In Studentenstädten stellen die Menschen ihre leeren Mehrwegflaschen häufig in die Nähe von Papierkörben, um Bedürftigen Hilfe zu leisten. Unzerbrechliches Campinggeschirr und die Mitnahme eines eigenen Bestecks ist ebenfalls eine lohnende Investition – so wird der durch Pappteller und Plastikbesteck entstehende Müll reduziert.

Grillen-mit-Holzkohle

Wenn Sie Ihr Grillgut gleich in einer „essbaren Verpackung“ wie Brötchen oder Toast verzehren, können Sie ebenfalls auf Pappteller und ähnliches verzichten. Versuchen Sie auch, Kleinverpackungen wie  beispielsweise bei Grillsaucen und Ketchup zu vermeiden. Sachets (die kleinen eingeschweißten Portionen) mögen für die gute Portionierung praktisch sein, produzieren aber mehr Müll als eine Ketchupflasche, an der sich alle bedienen können. Nehmen Sie am besten immer eine bereits benutzte Einkaufstüte oder einen Müllbeutel mit zum Grillen – so können Sie auch die letzten anfallenden Abfälle schnell und gemeinsam im Park an vorgesehenen Stellen entsorgen und eine saubere Wiese hinterlassen.

Müllvermeidung verhindert auch unnötige Kosten für die Stadt und Umweltbelastungen

Die Müllbeseitigung im Sommer stellt vielerorts eine unnötige finanzielle Belastung dar. In großen Städten müssen nicht selten bis zu 50.000€ pro Monat für die Entsorgung der Grillabfälle aus öffentlichen Anlagen aufgewendet werden – Geld, das in anderen Sektoren besser investiert wäre. Mittlerweile prägen in größeren Städten wie Frankfurt sogar Polizeistreifen das Bild in Parks, um Vandalismus und Vermüllung beim Grillen vorzubeugen. Diese Maßnahme ist immer noch günstiger als die Abfallbeseitigung.

Auch für die Umwelt lohnt sich ein Blick auf die Müllvermeidung und die Verwendung der richtigen Stoffe beim Grillen: so ist für einen guten Grill Knigge etwa die günstige Holzkohle aus dem Supermarkt häufig nicht zertifiziert und enthält Kohle aus wertvollen Hölzern aus dem Regenwald, wo billig gerodet wurde. Auch chemische Grillanzünder stellen eine Gefahr für die Umwelt und das Grillgut dar. Eine bessere Alternative stellen biologische Grillanzünder, wie zum Beispiel der Zapfenzünder dar:

Grillanmzünder-Zapfenzünder

Grillen Sie immer mit Respekt – vor anderen Grillern im Park, vor der Stadt und vor der Umwelt. So bleibt der Grillspaß lange erhalten und wird auch zukünftig auf öffentlichen Plätzen toleriert. Ein Gasgrill ist hier eine Alternative.