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Angenehmes Kaminfeuer nur bei sicherem Gebrauch

Welche Punkte sind die wichtigsten, die es beim hantieren mit einem Ofen zu beachten gilt?

 Kamine und Speicheröfen tragen mit ihrem knisternden Feuer und der wohligen Wärme, die sie ausstrahlen, zur Behaglichkeit der eigenen Wohnung bei. Sie erfreuen sich nicht nur wegen der im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen günstigen Betriebskosten großer Beliebtheit. Gemeinsame Stunden mit der Familie finden gerade in den kalten Jahreszeiten einen schönen Abschluss vor einem flackernden Feuer.

Doch mit dem Gebrauch eines Kaminofens geht auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko einher. Deshalb sollten brennbare Materialien, wie beispielsweise Stühle und Tische aus Holz oder Teppiche immer mindestens in einem Abstand von 80 Zentimetern aufgestellt werden. Wird der Ofen oder Kamin mit seinem Kamineinsatz auf brennbarem Untergrund aufgestellt, ist das Anbringen einer Kaminbodenplatte unerlässlich. Nur so kann verhindert werden, dass herausfallende Glutteile oder fliegende Funken einen Brand verursachen.

Ein Rauchmelder kann Leben retten

Zwar sollten Rauchmelder in jedem Haus angebracht werden, aber gerade in Haushalten mit einem Schwedenofen oder Pelletofen ist ein solcher ein absolutes Muss. Ein Melder kann nicht nur bei einem schwelenden Brand Leben retten, sondern er warnt auch bei einem defekten Rauchabzug die Bewohner rechtzeitig vor gefährlichen Gasen. Um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten, die Umwelt zu schonen und einen möglichen Kaminbrand zu vermeiden, muss der richtige Brennstoff gewählt werden. Grundsätzlich sollte nur ausreichend getrocknetes und unbehandeltes Holz in einem Kaminofen verbrannt werden.

Sicherheitsabsperrungen schützen kleine Kinder

Das flackernde Feuer hat eine fast magische Anziehungskraft auf kleine Kinder. Sowohl das Kamingehäuse als auch das Fensterglas werden sehr heiß, wodurch schwere Verbrennungen hervorgerufen werden können. Geeignete Absperrungen verhindern, dass der Nachwuchs zu nah an den Kamin oder Kaminbausatz herankommt. Auch wenn man hofft, dass er niemals zum Einsatz kommt, sollten Ofenbesitzer immer einen Pulverfeuerlöscher in Kaminnähe haben, damit ein Feuer im Notfall schnell bekämpft werden kann. Zu guter Letzt ist Asche immer in einem nichtbrennbaren Gefäß aufzubewahren. Denn schon lange nach dem Erlöschen des Feuers befindet sich noch immer Glut in der Asche, die einen Brand entfachen kann.