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Gaskamin – Echte Alternative zum klassischen Kaminofen oder bloß ein kleines Licht?

Fragen Sie sich beim Lesen dieser Zeilen auch gerade, was eigentlich ein Gaskamin ist? Dann geht es Ihnen so wie vielen Kamin-Liebhabern: Gaskamine führen hierzulange ein eher unbekanntes Dasein im Schatten ihrer holzbetriebenen Vettern. Zu Unrecht! Denn die gasbetriebenen Schönheiten sind mehr als nur eine unwillkommene Alternative zu den herkömmlichen Kaminöfen. Dank ihrer Umweltverträglichkeit und einer unkomplizierten Pflege greift so mancher Kenner lieber zu einem Gaskamin. Wir zeigen Ihnen, ob sich auch für Sie die Anschaffung lohnt.

Da steckt Feuer unter der Haube

Gaskamin-als-Kminofen-Alternative

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei einem Gaskamin um eine Feuerstätte, die nicht mit Holz, sondern mit Gas betrieben wird. Generell wird der Ofen mit Ihrem Erdgasanschluss gekoppelt, um den Kamin zu versorgen. Alternativ können Sie den Kamin auch mit Gasflaschen verwenden. Hierbei sollten Sie allerdings beachten, dass in Deutschland Gasflaschen nur bis elf Kilogramm zugelassen sind.

Wenn Sie sich für einen Gaskamin entscheiden, haben Sie übrigens eine große Entscheidungsfreiheit, was Optik und Leistung angeht. Genau wie beim klassischen Kamin oder Kaminbausatz erreichen Sie mit einem offenen Feuer die natürlichste Ausstrahlung. Allerdings haben Sie dann auch einen spürbar geringeren Wirkungsgrad. Leistungsmäßig liegt der Gaskamin in etwa gleichauf mit dem Holzscheit- Kaminofen: Standard sind fünf bis acht Kilowatt Nennwärmleistung.

Gaskamin: Das sind die Vorteile

gaskamin-als-Hingucker

Gehören Sie zu den Menschen, die sich gerne viele Gedanken um das Thema Umweltschutz machen? Gaskamine haben im direkten Vergleich mit den klassischen Modellen deutlich reduzierte Emissionswerte. Gerade beim Thema Feinstaub haben Gaskamine die Nase vorn: So werden bei der kontrollierten Verbrennung etwa 100x weniger Feinstaub-Partikel freigesetzt, als bei einem klassischen Kamin mit seinem Kamineinsatz. Das ist insbesondere für Allergiker ein echtes Plus und ein Stück Lebensqualität.

Gleichzeitig entfällt bei einem Gaskamin ein Großteil der sonst üblichen Reinigungsarbeiten – es entsteht ja keine Asche. Auch über die fachgerechte Lagerung des Brennstoffs und seine Beschaffung müssen Sie sich kaum Gedanken machen. Ebenfalls sehr positiv ist bei Gaskaminen die Tatssache, dass sich die Verbrennung automatisch regulieren lässt: Anfeuern und Luftzufuhr steuern gibt es hier nicht.

Künstlich und doch authentisch

Gaskamin-Einsatz-mit-Brennbrett

Allen Versuchen, dekorative Holzscheite und „ echte“ Holzfeueratmosphäre zu erschaffen, zum Trotz: Ein Gaskamin erreicht in der Regel nicht die einmalige Faszination des knisternden Feuers im Ofen, dass Sie nur mit echten Holzscheiten haben. Diesen Nachteil können Sie aber auf andere Weise wieder gekonnt ausgleichen. So gibt es beispielsweise für die Modelle von DRU austauschbare Brennbretter.

Sie können also selbst festlegen, ob die Flammen aus detailgetreu-gestalteten Keramikscheiten oder einer schönen Steinlandschaft züngeln sollen. Der eine mag den DRU Gaskamin vielleicht als künstlich und nicht echt empfinden – wir sagen dazu aber Eleganz und Perfektion des Feuers.