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Zug

Für idealen Zug beim Kamin oder Kaminofen ist der Schornstein zuständig. Dafür müssen Schornstein-Höhe und Kamin-Größe in einem passenden Verhältnis zueinander stehen. Gegebenenfalls kann der Schornstein mithilfe eines Kaminhuts erhöht werden. Auch sollte der Durchmesser des Schornsteins nicht kleiner sein als der des Rauchrohrstutzens am Kamin.
Um Zug zu erzeugen, muss sich im Schornstein Unterdruck aufbauen. Ein kalter Kamin sollte gleich zu Beginn (mithilfe von brennendem Zeitungspapier) stark befeuert werden, damit sofort heiße Abgase entstehen, die die kalte Luftsäule aus dem Kaminrohr und Schornstein heraustreiben können.
Desweiteren muss hinreichend Verbrennungsluft vorhanden sein, wovon ein offener Kamin annähernd zehn Mal mehr braucht, als ein geschlossener Ofen. In beiden Fällen sollten (vor allem beim Anfeuern) Luft absorbierende Systeme wie Klimaanlagen und Dunstabzugshauben ausgestellt, dafür Lüftungsklappen sowie gegebenenfalls eine Tür oder ein Fenster geöffnet werden.
Zu wenig Zug äußert sich durch übermäßige Ruß- und Rauchbildung, während zu viel Zug eine unzureichende Verbrennung verursacht.