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Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis zwischen zugeführter und abgeführter Leistung. Er wird entweder in Prozent oder als Faktor angegeben. Grundlegend ist eine Zahl größer als 100 Prozent beziehungsweise größer als eins nicht möglich. Dies würde bedeuten, dass nach einer Energieumwandlung mehr Energie vorhanden wäre, als zu Beginn zur Verfügung steht. Bei einer Energieumwandlung entstehen immer Verluste. Die zum Beispiel in Briketts gespeicherte Energie wird bei einem Ofen nicht vollständig in Wärme umgewandelt und an die Umgebung abgegeben. Ein weiteres Beispiel zur Veranschaulichung ist ein Kohlekraftwerk. Für die Verbrennung von Kohle muss eine geringe Menge Energie eingesetzt werden. Weitere Verluste entstehen dann bei der Erzeugung des Dampfes, der für die Turbine notwendig ist. Schließlich entstehen durch Reibungen des Lagers der Turbine weitere Verluste. Mit dem Wirkungsgrad kann man sehr gut die Qualität des Kamins oder anderer Geräte feststellen. Je höher der Wirkungsgrad, desto besser ist die Energieumwandlung.
Für wasserführende Kamine ist ein Mindestwirkungsgrad von 60 Prozent vorgegeben. Kaminöfensollten zwischen 70 und 75 Prozent vorweisen können.