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Schwimmender Estrich

Bei der Anschaffung eines Kaminofens oder Kamins muss vieles beachtet werden. So kommt es beispielsweise auch auf die richtige Unterbodenkonstruktion an. Da viele Menschen in ihren Estrich haben, gibt es bei diesem Thema einige Fallstricke zu beachten.

Schwimmender Estrich ist eine Konstruktion, die vor allem aus Gründen der Wärmedämmung und zur Unterbindung von Trittschall gern gebaut wird. Dabei liegt der eigentliche Estrich nicht auf der Rohdecke oder der Sperrschicht auf, sondern kommt auf eine extra Dämmschicht. Diese kann dann wahlweise noch einmal zusätzlich mit einer eigenen Sperrschicht versehen sein. An den Seiten gibt es ebenfalls eine Dämmung. Dadurch schwimmt der Estrich also im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Boden und hat keinen direkten Kontakt – auch zu den Seitenwänden hin nicht. Der Estrich kann sich an drei Achsen entlang bewegen. Dank dieser cleveren Bauweise werden Wärmebrücken und Schallübertragungen weitestgehend vermieden. Das hat für viele, die sich einen Kaminofen anschaffen möchten aber auch einen entscheidenden Nachteil. Denn die Öfen sind recht schwer. Und das hat zur Folge, dass bei einer Positionierung auf schwimmendem Estrich die untere Dämmschicht eingedrückt werden kann, was zu einem Schiefstand führt.